Früherer US-Präsident in Berlin Obama ruft die Jugend zu mehr Engagement in der Welt auf

Zwar habe Europa vieles erreicht, es gebe jedoch Kräfte, die vieles zurückdrehen wollen. Ex-US-Präsident Barack Obama warnt die Jugend bei seinem Besuch in der ESMT-Privathochschule - sie müsse sich einsetzen.
Barack Obama

Barack Obama

Foto: CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat die jungen Menschen aufgerufen, sich in der Welt zu engagieren und sich einzumischen. Die Jugend sei aufgefordert, die Welt zu verändern, und "ihr könnt die Welt verändern", sagte Obama in Berlin bei einer Veranstaltung mit jungen Menschen in der ESMT-Privathochschule.

"Ihr lasst euren Großvater oder eure Großmutter auch nicht entscheiden, welche Kleider ihr tragen oder welche Musik ihr hören wollt. Warum lasst ihr sie dann bestimmen, in welcher Welt ihr leben sollt", sagte Obama und warnte: In Europa gebe es zwar Errungenschaften bei der sozialen Gerechtigkeit, Freiheit und Jahrzehnte des Friedens - und doch wisse man, dass es mächtige Kräfte gebe, die versuchten, vieles davon zurückzudrehen. "Wir leben in unsicheren Zeiten."

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Die Jugend sollte über den politische Kurs mitentscheiden. Wenn man voneinander lerne, könne man die Welt verändern. Die sozialen Medien seien das Netzwerk, das eine weltweite Verständigung ermöglicht. Aber diese Medien müssten auch für Desinformationen herhalten und könnten damit auch für Konflikte sorgen.

Obama befindet sich seit mehreren Tagen in Deutschland. In Köln besuchte er den "World Leaders Summit", überdies traf er sich am Freitag mit Angela Merkel im Kanzleramt.

tin/dpa/AP