Nach Treffen mit Antisemitismus-Beauftragtem Unbekannte greifen CDU-Wahlkreisbüro an

Nach einer Veranstaltung mit dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung haben Unbekannte das Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Gröhler in Berlin angegriffen. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.

CDU-Wahlkreisbüro nach dem Angriff: "Weder beeindrucken noch einschüchtern" lassen
Matthias Vogel

CDU-Wahlkreisbüro nach dem Angriff: "Weder beeindrucken noch einschüchtern" lassen


Fünf eingeschlagene Schaufensterscheiben: Das ist die Bilanz eines Angriffs auf das Wahlkreisbüro des Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler in der Nacht zu Dienstag.

Gröhler teilte mit, es sei kein Zufall, dass die Scheiben wenige Stunden nach einer Veranstaltung in dem Büro mit dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, beschädigt worden seien.

Der für extremistische Taten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Nach Aussagen von Nachbarn seien mehrere Täter gesehen worden.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, betonte: "Angriffe auf Abgeordnete und ihre Wahlkreisbüros sind zugleich Angriffe auf die parlamentarische Demokratie. (...) Wir lassen uns von solchen niederträchtigen Attacken weder beeindrucken noch einschüchtern."

vks/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.