Amtssitz von de Maizière Wasserhähne im Innenministerium gestohlen

Diebe haben laut einem Zeitungsbericht im Neubau des Bundesinnenministeriums im großen Stil Wasserhähne gestohlen. Erst im März hatte es beim Bundesnachrichtendienst einen ähnlichen Fall gegeben.
Der Neubau des Bundesinnenministeriums (Archiv): Wasserhähne weg

Der Neubau des Bundesinnenministeriums (Archiv): Wasserhähne weg

Foto: Lukas Schulze/ picture alliance / dpa

Im neu errichteten Berliner Bundesinnenministerium haben laut einem Bericht der "Berliner Zeitung"  unbekannte Diebe im großen Stil Wasserhähne und andere Sanitärausstattung gestohlen. Bei der Polizei seien 34 Strafanzeigen eingegangen, schreibt die Zeitung. Die Polizeipressestelle in Berlin konnte den Vorfall zunächst nicht bestätigen und wollte sich auch ansonsten nicht zum Sachverhalt äußern.

Erst im März war in der neuen Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) in der Hauptstadt der Diebstahl von Wasserhähnen entdeckt worden. Dort wurde dadurch ein schwerer Wasserschaden verursacht. Im Neubau des Bundesinnenministeriums hatte dagegen das Verschwinden von Wasserhähnen, Klobrillen oder auch Toilettenpapierhaltern laut Zeitung keine ernsteren Folgen.

Zum genauen Zeitpunkt des Diebstahls im Dienstsitz von Minister Thomas de Maizière gibt es keine Angaben. Die Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums waren Ende April in das neue Gebäude in Alt-Moabit gezogen. Die Höhe des Sachschadens sei noch unklar. Inzwischen seien alle Sanitäranlagen wieder komplett ausgestattet und benutzbar.

loe/dpa
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