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Geheimdienste Berliner Landeskriminalamt ermittelt wegen Havanna-Syndrom

aus DER SPIEGEL 41/2021

Die mysteriösen Gesundheitsstörungen, an denen weltweit US-Diplo­maten und Mitarbeiter des Geheimdienstes CIA erkranken, beschäftigen nun auch deutsche Behörden. Nach SPIEGEL-Informationen hat das Berliner Landeskriminalamt bereits im August im Zusammenhang mit dem sogenannten Havanna-Syndrom ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung gegen unbekannt eingeleitet.

Aus: DER SPIEGEL 41/2021

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Das bestätigte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Hintergrund waren akute Symptome bei mehreren Angehörigen der US-Botschaft in Berlin, die dem Muster des Syndroms entsprachen. Das Phänomen war 2016 bekannt geworden, nachdem Dutzende Diplomaten der US-Vertretung in Havanna (Kuba) über plötzlichen Schwindel, Kopfschmerzen und seltsame Geräusche im Ohr geklagt hatten. Als wahrscheinlichste Ur­sache gelten Angriffe mit Mi­krowellen. Die meisten der inzwischen rund 200 weltweit betroffenen US-Diplomaten und CIA-Mitarbeiter waren mit Russland-Themen betraut. US-Sicherheitskreise verdächtigen daher den russischen Militärgeheimdienst als Urheber. Grundlage der deutschen Ermittlungen soll Material sein, das die US-Regierung nach einem Bericht des SPIEGEL über die Berliner Vorfälle den deutschen Behörden übergeben hat.

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