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Queerfeindlichkeit Berlins Innensenator fordert, queerfeindliche Gewalt stärker zu bekämpfen

aus DER SPIEGEL 48/2021

Berlins Innensenator Andreas Geisel fordert ein bundesweit schärferes Vorgehen gegen Angriffe auf Lesben, Schwule, Bisexuelle sowie trans- und intergeschlecht­liche Menschen. Der SPD-Politiker hat das Thema erstmals auf die Tagesordnung der Innenministerkonferenz gesetzt, die Anfang Dezember in Stuttgart tagt. »Die Sicherheitsbehörden befassen sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Hasskriminalität«, sagte Geisel. »Lesben, Schwule und Transmenschen bleiben dabei aber oft unerwähnt, obwohl auch sie täglich Gewalt, Hass und Hetze ausgesetzt sind.«

Aus: DER SPIEGEL 48/2021

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Berlin will bei der Konferenz ein unabhängiges Expertengremium auf Bundesebene vorschlagen, das bis 2022 Empfehlungen zur Bekämpfung queerfeindlicher Gewalt ausarbeiten soll. Geisel drängt zudem darauf, dass das Dunkelfeld weiter aufgehellt und die statistische Erfassung solcher Straftaten verbessert wird. Bislang würden diese außer in Berlin in keinem Bundesland gesondert ausgewiesen. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres kam es in der Hauptstadt bereits zu knapp 60 entsprechenden Gewalttaten. Opfer wurden etwa mit der Faust ins Gesicht geschlagen, bespuckt oder mit Flaschen und Steinen beworfen.

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