BKA-Warnung Mehr als 20 WM-Spiele sollen hoch gefährdet sein

Mindestens 21 WM-Spiele sind nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes von Anschlägen bedroht. Besonders gefährdet: Begegnungen der USA und ihrer Partner im Irak-Krieg.


Hamburg –  Die Gefahr gehe vor allem von islamischen Attentätern aus, berichtet ein Magazin aus einem vertraulichen Lagebericht des BKA. Das Eröffnungsspiel in München und das Finale in Berlin seien wegen ihres Symbolwerts bedroht, schreibt der "Stern". Gefährdet seien aber auch alle Partien der USA. Ebenso wie die Begegnungen anderer Nationen, die am Irak-Krieg teilgenommen haben: England, Spanien, Polen und Australien.

Wegen des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan könnten auch die Spiele der deutschen Mannschaft Ziel von Anschlägen werden. Bislang lägen zwar keine konkreten Drohungen vor. Jedoch könnten die starken Schutzmaßnahmen rund um die Stadien bewirken, dass weiche Ziele wie Public-Viewing-Zonen in den Blickpunkt von Extremisten rückten, zitiert das Magazin aus dem BKA-Bericht.

abi/ddp/Reuters



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