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Frauenmangel in deutschen Geheimdiensten Null Null Nix

Nachrichtendienste wie der BND haben ein Agentinnenproblem: SPIEGEL-Recherchen zeigen, wie schwer sich die Behörden tun, Mitarbeiterinnen zu rekrutieren – und warum das ein Sicherheitsrisiko ist.
aus DER SPIEGEL 43/2022

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Ein Empfang in Berlin Anfang September. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und der Bundesnachrichtendienst haben gemeinsam mit anderen Behörden mehr als tausend Gäste aus Politik, Ämtern und Medien geladen. Die Orangerie des Schlosses Charlottenburg ist voll, zu sehen sind blaue, graue, schwarze Anzüge und ein paar Uniformen. Und, ganz selten mal, ein paar Farbtupfer, eine Bluse oder ein Kleid.

Aus: DER SPIEGEL 43/2022

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Hinter dem Witz steckt ein ernsthaftes Thema. Der Bereich Innere Sicherheit ist selbst im Jahr 2022 noch äußerst männlich dominiert, vor der Sozialdemokratin Nancy Faeser gab es noch keine einzige Bundesinnenministerin. Vor allem die deutschen Nachrichtendienste haben ein Frauenproblem. Im internationalen Vergleich gelten sie als kaum divers, wenig transparent und behäbig.

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Im Präsidium des Bundesnachrichtendienstes (BND) sitzt keine Frau. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat seit vier Monaten erstmals eine Vizepräsidentin, Felor Badenberg. Lediglich der deutlich kleinere Militärische Abschirmdienst (MAD) wird seit Ende 2020 von einer Frau geleitet, Martina Rosenberg.

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