Bei No-Deal-Brexit Scholz warnt vor schweren Folgen für britische Wirtschaft

Die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien sind - mal wieder - in der Sackgasse. Finanzminister Scholz sieht die EU für einen No-Deal gut vorbereitet. Sorgen müsse sich der britische Premier Johnson machen.
Sieht die EU gut gerüstet für alle möglichen Brexit-Szenarien: Finanzminister Scholz

Sieht die EU gut gerüstet für alle möglichen Brexit-Szenarien: Finanzminister Scholz

Foto: Sean Gallup / Getty Images

Dauerthema Brexit: Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat Großbritannien vor den Folgen eines Scheiterns der Gespräche mit der EU über ein Handelsabkommen gewarnt.

Eine ungeregelte Situation würde "sehr erhebliche Konsequenzen für die britische Volkswirtschaft haben", sagte Scholz nach dem Treffen der EU-Finanzminister am Samstag in Berlin. Für die EU erwarte er angesichts einer guten Vorbereitung auf ein solches No-Deal-Szenario dagegen "keine besonders schweren Konsequenzen".

Nach dem Brexit tritt Großbritannien am Jahresende auch aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion aus. Um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern, sprechen beide Seiten derzeit über ein Handelsabkommen, das die Wiedereinführung von Zöllen verhindern soll. Doch die Verhandlungen kommen seit Monaten nicht voran.

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Scholz sagte, er hoffe noch immer, dass die Gespräche mit London "zu einem guten Ergebnis führen". Die EU habe sich aber bereits auf einen No Deal ohne Abkommen "intensiv und sorgfältig" vorbereitet. Die EU wäre deshalb "in der Lage, damit umzugehen".

dop/AFP
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