BSE-Panik Bundeswehr vernichtet Fleischkonserven im Millionenwert


Berlin - Wegen der BSE-Krise wird die Bundeswehr Nahrungsmittel im Wert von fast 1,7 Millionen Mark vernichten. Außerdem erhält jeder Soldat ab Montag einen "Anspruch auf rindfleischloses Essen", wie ein Sprecher von Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) am Sonntag erklärte. Er verwies allerdings darauf hin, dass Bundeswehrangehörigen schon seit einigen Jahren täglich mehrere Gerichte zur Auswahl gestanden hätten. "Die Soldaten mussten noch nie Rindfleisch essen."

Scharping lässt den Angaben zufolge alle Wurst- und Fleisch-Konserven sowie Dosensuppen und Teigwaren mit Fleisch, die vor dem 1. Oktober 2000 hergestellt worden waren, aus den Lagerbeständen nehmen und vernichten. "Alles, was nur irgendwie in Verdacht stehen könnte, mit BSE zusammenzuhängen, wird vernichtet", sagte Scharping der "Bild am Sonntag".

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