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Energiewende Bund scheut das Sonnenlicht

aus DER SPIEGEL 50/2021

Der Bund hat auf den Dächern seiner eigenen Gebäude kaum Solarzellen. Nur vier Prozent der zivilen Dienstliegenschaften hätten eine Fotovoltaikanlage, teilte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in Bonn auf Anfrage mit.

Aus: DER SPIEGEL 50/2021

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Sie besitzt und verwaltet nach eigenen Angaben nahezu alle Gebäude der Bundes­verwaltung wie Ministerien und Bundesinstitute, insgesamt mehrere Tausend Immobilien. Die neue Bundesregierung will in den kommenden Jahren die erneuerbaren Energien in Deutschland kräftig ausbauen. Unter anderem will die Ampelkoalition Solarzellen für Ge­werbeneubauten verpflichtend machen, auch bei neuen privaten Häusern sollen die Anlagen zur Regel werden. Offenbar hat der Staat aber selbst großen Nachholbedarf: Die Bundes­anstalt konnte auf Nachfrage nicht beantworten, wie groß die von ihr verwalteten Dachflächen sind und wie viele sich davon für Fotovoltaikanlagen eignen. Auch konkrete Ausbauziele konnte die Bundesanstalt nicht nennen. Man werde den Anteil regenerativer Energien in den kommenden Jahren »deutlich ausweiten«, hieß es lediglich. Zumindest einen gewissen Ausbau gab es bereits: Im Jahr 2019 hatte noch weniger als ein Prozent der zivilen Dienstliegenschaften Solarzellen auf dem Dach.

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