Frankfurter Flughafen Bundespolizei registriert zahlreiche Verstöße gegen neue Einreiseregeln

Seit Sonntag gelten für Passagiere und Passagierinnen aus Hochrisikogebieten neue Regeln: keine Einreise ohne Corona-Test. Doch viele halten sich nicht daran, meldet die Bundespolizei.
Bundespolizisten kontrollieren am Frankfurter Flughafen einen Passagier

Bundespolizisten kontrollieren am Frankfurter Flughafen einen Passagier

Foto: Boris Roessler / dpa

Die Bundespolizei hat seit der Einführung der strengen Einreiseregeln für Passagiere und Passagierinnen aus Risikogebieten oder Ländern, in denen Corona-Mutationen grassieren, zahlreiche Verstöße festgestellt. Am Sonntag waren neue Regeln in Kraft getreten, die bei Einreisen aus Hochrisikogebieten einen Corona-Test vor Abflug vorschreiben.

Laut einer internen Bilanz hatten allein am Flughafen Frankfurt am vergangenen Sonntag 64 von rund 2200 Betroffenen entweder nicht den verpflichtenden Corona-Test gemacht oder sich nicht in die elektronische Einreisedatenbank eingetragen. Am Tag darauf stellte die Bundespolizei 63 solcher Verstöße fest. In den meisten Fällen schrieben die Beamten Ordnungswidrigkeitsanzeigen, die ein Bußgeld zur Folge haben.

Bei Einreisen aus Ländern, in denen sich Virusmutationen ausbreiten, werden die Passagiere ohne einen frischen negativen Test direkt dem Gesundheitsamt übergeben, müssen sich testen lassen und danach in Quarantäne. Dazu haben die Behörden am Airport ein Flughafenhotel als eine Art Isolationsstation eingerichtet.

mgb