Bundespräsident CSU-Politiker bringt Stoiber als Köhler-Nachfolger ins Gespräch

Die Parteien bringen nach dem überraschenden Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler mögliche Nachfolger ins Spiel - CSU-Politiker Paul Linsmaier wünscht sich Edmund Stoiber im höchsten Staatsamt: Er wäre "hervorragend dafür geeignet".
Edmund Stoiber: Ein möglicher Kandidat für Schloss Bellevue?

Edmund Stoiber: Ein möglicher Kandidat für Schloss Bellevue?

Foto: dapd

Edmund Stoiber

Berlin - Bei seiner Kanzlerkandidatur 2002 scheiterte er an Gerhard Schröder, jetzt soll Bundespräsident werden - so wünscht es sich zumindest CSU-Politiker Paul Linsmaier: "Edmund Stoiber war als Ministerpräsident ein großer, ehrenhafter Staatsmann und wäre hervorragend dafür geeignet, ganz Deutschland zu repräsentieren", sagte Linsmaier über seinen Parteifreund dem "Münchner Merkur". Stoiber war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach für das höchste Amt in Deutschland gehandelt worden.

Nachfolger

Theo Waigel

In Berliner CSU-Kreisen wurde bestätigt, dass in internen Runden der Name Stoiber als möglicher gefallen ist. Ebenso seien aber auch weitere Namen von CSU-Größen wie etwa der ehemalige Finanzminister genannt worden.

Köhler

war am Montag überraschend "mit sofortiger Wirkung" von seinem Amt zurückgetreten. Zur Begründung sagte er in Berlin, die jüngste Kritik an seinen Äußerungen zum Einsatz der Bundeswehr habe "jeden Respekt" vor seinem Amt vermissen lassen.

hen/Reuters/ddp
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