Gauck-Nachfolge Wen wollen Sie als Bundespräsidenten?

Bald entscheidet sich, wer als Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck ins Rennen gehen soll. Eine Managerin? Ein Minister? Ein Kirchenmann? Treffen Sie Ihre persönliche Wahl.


Die Kür des Nachfolgers von Joachim Gauck wird kompliziert. Aus Altersgründen will der 76-Jährige nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren, im Februar 2017 wird deshalb ein neuer Bundespräsident gewählt. Vielleicht auch erstmals eine Bundespräsidentin.

Wegen der ebenfalls im kommenden Jahr anstehenden Bundestagswahl ist die Entscheidung politisch aufgeladen. Zwar haben CDU und CSU in der Bundesversammlung mit Abstand am meisten Sitze. Trotzdem kann die Union einen eigenen Kandidaten nicht allein durchbringen, jedenfalls nicht in den ersten beiden Wahlgängen. Also braucht sie Verbündete.

Deshalb wird jeder potenzielle Kandidat nicht nur auf seine Bellevue-Tauglichkeit abgeklopft, sondern auch auf die Frage: Von wem wird er politisch getragen? Gibt es eine breite, überparteiliche Mehrheit für einen Bewerber? Oder doch ein politisches Signal für mögliche, künftige Koalitionen im Bund - also einen schwarz-grünen oder rot-rot-grünen Kandidaten?

Als erster möglicher Konsenskandidat hat Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, bereits abgesagt. Auch die Chancen für den Schriftsteller Navid Kermani sind nach SPIEGEL-Informationen deutlich gesunken. Zuletzt kursierten dafür einige neue Namen: etwa Petra Roth (CDU), Ex-Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main, oder Wolfgang Huber, Ex-Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche.

Während die Verhandlungen und Spekulationen laufen, können Sie schon Ihre persönliche Wahl treffen. Wir haben eine Liste mit 24 denkbaren und weniger denkbaren Kandidaten zusammengestellt.

So geht's: Sie sehen zwei Fotos im Vergleich. Klicken Sie auf die Person, die Ihrer Meinung nach Bundespräsident werden sollte. Die Alternative verschwindet, eine neue Person erscheint - wieder können Sie Ihren Favoriten wählen. Am Ende bleibt Ihr Wunschkandidat übrig.


amz/dpa/AFP

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