Bundestagswahl CDU-Vize Laschet schließt Koalition mit Grünen aus

Armin Laschet wirft den Grünen "Irrationalität" und "Ausstiegsrausch" vor. Deswegen ist der CDU-Vize zum jetzigen Zeitpunkt klar gegen eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene.
Armin Laschet (CDU)

Armin Laschet (CDU)

Foto: Bernd von Jutrczenka/ dpa

Wie auch immer die neue Regierung nach der Bundestagswahl aussehen wird, aus Sicht von Armin Laschet (CDU) kann es nach aktuellem Stand keine Koalition der Union mit den Grünen geben. Das sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

"Die Grünen müssen sich von ihrer irrationalen Politikvorstellung und ihrem Ausstiegsrausch verabschieden, sonst kann es keine Zusammenarbeit geben", so Laschet. Aus Sicht des 56-Jährigen polemisierten die Grünen im Wahlkampf "gegen den Industriestandort Deutschland, gegen moderne Dieseltechnologie, gegen den Verbrennungsmotor als Ganzes". Diese "Irrationalität, die Cem Özdemir auch noch zur Koalitionsbedingung gemacht hat", sei nicht akzeptabel, sagte Laschet.

Der CDU-Politiker betonte, eine schwarz-gelbe Koalition zwischen Union und FDP sei seine Wunschvorstellung. "Eine Regierung aus Union und FDP bietet die größte politische Übereinstimmung zwischen Partnern." Die FDP habe sich verändert, lege viel Wert auf Gerechtigkeitsfragen und Bildungsthemen. "Für die notwendige soziale Ausgewogenheit würde die Union sorgen", sagte Laschet.

aev
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