Bundestagswahl CSU-Politikerin Bär wünscht sich Habeck als Kanzlerkandidaten der Grünen

Annalena Baerbock oder Robert Habeck? Bei den Grünen entscheidet sich bald die Frage der Kanzlerkandidatur – die Stimme von Dorothee Bär wird dabei nicht zählen, aber die CSU-Politikerin hat klare Präferenzen.
Staatsministerin Dorothee Bär: »Politisch wünsche ich mir, dass es der Robert Habeck wird«

Staatsministerin Dorothee Bär: »Politisch wünsche ich mir, dass es der Robert Habeck wird«

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Bernd von Jutrczenka / dpa

Die CSU-Politikerin Dorothee Bär hofft auf Robert Habeck als Kanzlerkandidaten der Grünen. »Politisch wünsche ich mir, dass es der Robert Habeck wird«, sagte Bär am Mittwochabend im SPIEGEL-Talk »Spitzengespräch«. Zur Begründung sagte die Staatsministerin im Kanzleramt für Digitalisierung: »Weil's dann noch leichter wird, die Wahl zu gewinnen.« Bär sagte weiter, dass sie persönlich Annalena Baerbock möge und ihr die Kandidatur gönnen würde. Politisch sehe es allerdings anders aus.

Am 19. April will der Bundesvorstand seinen Vorschlag präsentieren, ob Habeck oder die Co-Vorsitzende Baerbock ins Rennen gehen soll. Endgültig entscheidet dann der Grünenparteitag Mitte Juni über die Kanzlerkandidatur.

»Ich glaube, keinem von uns fällt es schwer zu sagen: Du bist der oder die Richtige«, sagte Baerbock zuletzt im Gespräch mit dem SPIEGEL. Ein möglicher Verzicht auf die Kanzlerkandidatur zugunsten ihres Parteifreundes wäre dennoch »am Ende ein kleiner Stich ins Herz«.

Auch bei der Union ist die Kanzlerkandidatenfrage weiter offen, CDU und CSU liefern sich seit Tagen in der Frage einen Machtkampf. CDU-Chef Armin Laschet und der CSU-Vorsitzende Markus Söder halten beide an ihrem Anspruch fest, sich im September um die Nachfolge Angela Merkels zu bewerben.

mjm/ck
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