Kosovo, Libanon und Mali Kabinett beschließt Verlängerung von drei Bundeswehr-Einsätzen

Die Bundesregierung verlängert drei Auslandseinsätze der Bundeswehr: Deutsche Soldaten sollen sich weiter an der Nato-Mission im Kosovo und den Uno-Einsätzen in Mali und vor der libanesischen Küste beteiligen.
Deutsche Kfor-Soldaten in Mitrovica (Archivbild): 700 Bundeswehrsoldaten im Kosovo-Einsatz

Deutsche Kfor-Soldaten in Mitrovica (Archivbild): 700 Bundeswehrsoldaten im Kosovo-Einsatz

Foto: ? Hazir Reka / Reuters/ REUTERS

Berlin - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch beschlossen, die Bundeswehreinsätze im Kosovo, vor der libanesischen Küste und in Mali um jeweils ein Jahr zu verlängern. Der Bundestag muss aber noch zustimmen.

Derzeit sind knapp 700 deutsche Soldaten im Kosovo im Rahmen der internationalen Kfor-Truppe im Einsatz. Das bisherige Mandat läuft im Juni aus. Der Kosovo-Einsatz hatte bereits 1999 begonnen und ist damit der älteste der laufenden Bundeswehreinsätze im Ausland.

Vor der libanesischen Küste sind derzeit rund 170 deutsche Soldaten im Rahmen der Uno-Mission Unifil an der Unterbindung des Waffenschmuggels beteiligt.

Für die Uno-Friedensmission Minusma in Mali soll der Lufttransport von Truppen und Material fortgesetzt werden, für den die Bundeswehr Transall-Maschinen und rund 80 Soldaten einsetzt. Eine Ausbildungsmission in dem westafrikanischen Wüstenstaat mit mehr als 150 Soldaten ist bereits verlängert worden.

Die Bundeswehr ist insgesamt mit 4700 Soldaten in 15 Ländern im Einsatz.

sun/dpa/AFP
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