Bundeswehr-Etat Struck werden die Flügel gestutzt

Die Bundeswehr ist knapp bei Kasse. Nun muss Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) weitere Einsparungen verkraften. Damit steigt das Defizit im Armee-Etat bei zunehmenden Aufgaben der Truppe.

Hamburg - Die "Bild"-Zeitung berichtet vom jüngsten Rückschlag für den Verteidigungsminister. Finanzminister Hans Eichel (SPD) will den für das Jahr 2003 bisher auf 24,4 Milliarden Euro veranschlagten Haushalt um 140 Millionen Euro kürzen. Das Blatt beruft sich auf Regierungskreise.

Sollten sich Eichels Pläne durchsetzen, wird das Defizit im Verteidigungsetat immer höher. Für das Jahr 2003 war von bisher mit einer Finanzierungslücke von 430 Millionen Euro gerechnet worden. Sie könnte nun auf insgesamt 570 Millionen Euro ansteigen, berichtet das Blatt weiter.

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