Bundeswehr in der Türkei "Tornados" bleiben am Boden

Der Flugbetrieb der deutschen Luftwaffe gegen die Terrormiliz IS ruht. Schuld ist ein defekter Bordcomputer der "Tornado"-Aufklärungsjets.
Deutscher "Tornado" in der Türkei (Archivbild)

Deutscher "Tornado" in der Türkei (Archivbild)

Foto: DPA/ Bundeswehr/ Falk Bärwald

Fast jeder zweite "Tornado"-Kampfjet der Bundeswehr muss wegen technischer Probleme am Boden bleiben. Es sind die 39 modernsten der insgesamt 85 "Tornados" der Bundeswehr betroffen, wie ein Sprecher der Luftwaffe sagte.

Darunter sind auch sechs Maschinen, die im türkischen Incirlik als Aufklärungsflugzeuge für den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) stationiert sind. Von der Türkei aus starten die Jets zu Aufklärungsflügen im Rahmen der internationalen Mission "Counter Daesh". Wie lange die Lösung des Problems dauern wird, konnte der Sprecher nicht sagen.

Es soll sich bei der Panne um lockere Schrauben an einem Bildschirm im Cockpit der modernsten "Tornado"-Version ASST A3 handeln. Zwischen 1981 und 1992 hatte die Bundeswehr 357 "Tornados" angeschafft. Inzwischen ist der Bestand - auch wegen der Beschaffung der moderneren "Eurofighter"-Jets - deutlich verkleinert worden.

cht/dpa
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