Bundeswehr In Kabul getöteter Soldat beigesetzt

Der bei einem Anschlag in Kabul getötete Bundeswehrsoldat ist im oberfränkischen Redwitz an der Rodach beigesetzt worden. An der Trauerfeier nahmen mehrere hundert Menschen teil.


Redwitz - Der 44-jährige Oberstleutnant der Reserve wurde mit militärischen Ehren in seiner Heimat bestattet. An dem Trauergottesdienst und der Beerdigung nahmen mehrere hundert Menschen teil, unter ihnen auch rund 50 Angehörige der Bundeswehr.

Der frühere Vorgesetzte des Getöteten, Oberst Ulrich Mende, würdigte den 44-Jährigen als festen, ruhigen und geradlinigen Charakter. Er habe seinen Dienst stets vorbildlich und gewissenhaft verrichtet und sei in treuer Pflichterfüllung für sein Vaterland gestorben.

Der unverheiratete und kinderlose Mann war am Montag vergangener Woche wenige Tage vor seiner geplanten Rückkehr in die Heimat bei einem Selbstmordanschlag auf ein Bundeswehrfahrzeug ums Leben gekommen. Zwei in Murnau stationierte Soldaten wurden verletzt.



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