Bundeswehr-Mission »Heron«-Drohne in Nordafghanistan zerstört

Rückschlag bei der Bundeswehr-Mission in Afghanistan: Wegen technischer Probleme musste eine Aufklärungsdrohne der Truppe notlanden. Soldaten mussten den beschädigten Flieger später sprengen.
»Heron«-Drohne (Symbolbild): Wegen technischer Probleme ist in Nordafghanistan eine der drei Aufklärungsdrohnen in Nordafghanistan zerstört worden

»Heron«-Drohne (Symbolbild): Wegen technischer Probleme ist in Nordafghanistan eine der drei Aufklärungsdrohnen in Nordafghanistan zerstört worden

Foto: Rheinmetall/ picture alliance / dpa

Wegen technischer Probleme ist am Montagmorgen in Nordafghanistan eine der drei »Heron«-Aufklärungsdrohnen zerstört worden. Nach ersten Ermittlungen der Bundeswehr fiel bei der Drohne eines israelischen Herstellers gut 20 Minuten vor der geplanten Landung im deutschen Camp in Masar-i-Scharif der Motor aus. Daraufhin landete der Flieger östlich des Feldlagers in schwer zugänglichem Gelände. 

Die Bundeswehr konnte die Überwachungsdrohne nicht retten. Zwar bauten Soldaten an der Absturzstelle noch die sensible Aufklärungstechnik aus, die beschädigte Drohne aber wurde gesprengt. Die »Heron« hatte zuvor einen 18-stündigen Aufklärungsflug absolviert. Die Drohnen sind in Afghanistan schon seit 10 Jahren im Einsatz. 

Der General Flugsicherheit der Bundeswehr soll nun die Ursache des Crashs recherchieren. Die Bundeswehr hat die »Heron«-Drohnen in Afghanistan nur geleast. Die israelische Drohne gilt weltweit als sehr zuverlässig. In Afghanistan haben die »Heron«-Flieger schon Zehntausende Flugstunden absolviert. 

mgb
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