Tätowierungen bei der Bundeswehr Soldaten dürfen wieder Tattoos zeigen

Tätowierungen gehören im Dienst abgedeckt - diese Vorschrift hat sich bei der Bundeswehr erledigt. Nach SPIEGEL-Informationen gilt der Bann für Soldatentattoos ab Januar nur noch in Ausnahmefällen.
Bundeswehr-Rekruten (im April 2010): Veranstaltung mit "bundeswehrfremder Medienbegleitung"

Bundeswehr-Rekruten (im April 2010): Veranstaltung mit "bundeswehrfremder Medienbegleitung"

Foto: Getty Images

Hamburg - Nach zahlreichen Protesten erlaubt die Führung der Bundeswehr ihren Soldaten in Zukunft wieder grundsätzlich, im Dienst ihre Tätowierungen offen zu tragen. Dies geht aus einem internen Schreiben der Bundeswehr hervor, das dem SPIEGEL vorliegt. (Lesen Sie den ganzen Artikel hier im aktuellen SPIEGEL).

Demnach hat Bundeswehr-Generalinspekteur Volker Wieker entschieden, dass ab dem 1. Januar 2015 die Regel, Tattoos im Dienst abzudecken, abgeschwächt wird. Die Verpflichtung gelte nicht mehr "innerhalb militärischer Bereiche, militärischer Sicherheitsbereiche, auf Schiffen und Booten der Marine sowie an Bord von Luftfahrzeugen des Bundes".

Lediglich bei Veranstaltungen "mit Außenwirkung/öffentlichem Charakter" und "bundeswehrfremder Medienbegleitung" ändere sich nichts, heißt es in dem Schreiben. Die ursprüngliche Regel war erst im Februar in Kraft getreten. Beim Wehrbeauftragten des Bundestags waren zahlreiche Eingaben von Soldaten eingegangen.

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