Verteidigung Bundeswehr rüstet sich mit mehr Kampfpanzern aus

Die Ukraine-Krise hat Folgen für die Ausstattung der Bundeswehr: In den kommenden Jahren soll nach Informationen des SPIEGEL die Zahl an einsatzbereiten "Leopard 2"-Panzern erheblich aufgestockt werden.
Kampfpanzer Leopard 2: Aufstockung von 225 auf 328 Fahrzeuge

Kampfpanzer Leopard 2: Aufstockung von 225 auf 328 Fahrzeuge

Foto: DPA/Krauss-Maffei

Die Bundeswehr will in den kommenden Jahren weit mehr Kampfpanzer des Typs "Leopard 2" einsatzbereit halten als bisher erwartet. Nach internen Plänen sollen nach Informationen des SPIEGEL in Zukunft 328 "Leopard" statt der bislang angestrebten Zahl von 225 Fahrzeugen beim Heer zur Verfügung stehen. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Die Bundeswehrführung trug im Verteidigungsministerium vor, dass eine Vollausstattung der geplanten sechs deutschen Panzerbataillone, die jeweils aus 44 "Leopard" bestehen, eine Aufstockung zwingend nötig mache. Hinzu kämen noch 56 Ausbildungsfahrzeuge und 8 beim Wehrbeschaffungsamt.

Derzeit sind die meisten Verbände nicht zu 100 Prozent mit Panzern ausgerüstet. Nur im Ernstfall sollen sie zusätzliche Fahrzeuge aus den Ausbildungsstätten der Bundeswehr bekommen. Die geplante Aufstockung ist eine Folge der erhöhten Alarmbereitschaft, die wegen der Krise zwischen Russland und der Nato entstanden ist.