Bundeswehr-Umbau Guttenberg verlangt eine Milliarde für Attraktivitätssteigerung

Es droht ein neuer Konflikt um die Haushaltssanierung: Verteidigungsminister Guttenberg wolle für den Bundeswehr-Umbau 1,2 Milliarden Euro zusätzlich, berichtet die "Rheinische Post". Das Geld ist demnach für "attraktivitätssteigernde Maßnahmen" vorgesehen.
Verteidigungsminister zu Guttenberg: Milliarden mehr

Verteidigungsminister zu Guttenberg: Milliarden mehr

Foto: Rainer Jensen/ dpa

Bundeswehrreform

Düsseldorf - Die Bundesregierung will sparen, doch der Verteidigungsminister will nicht so richtig mitmachen. Am liebsten will Karl-Theodor zu Guttenberg für die mehr Geld haben als geplant. Jetzt geht der Konflikt um die Haushaltssanierung in die nächste Runde: Die "Rheinische Post" berichtet von konkreten Summen.

Guttenberg

Demnach verlangt (CSU) von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bis 2014 zusätzlich 1,2 Milliarden Euro für den Umbau der Bundeswehr. Das erfuhr das Blatt aus Regierungskreisen.

Das Geld sei für "attraktivitätssteigernde Maßnahmen" vorgesehen, etwa für Prämien für Freiwillige. Außerdem sollen Kosten abgedeckt werden, die mit der Verkleinerung der Bundeswehr einhergehen, beispielsweise Vorruhestandszahlungen. Guttenberg muss laut Sparkonzept der Bundesregierung eigentlich in den kommenden vier Jahren 8,3 Milliarden Euro bei der Bundeswehr einsparen.

dpa
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