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Bundeswehrgeneräle Schreibtisch statt Truppe

Wird bei der Truppe zu viel verwaltet? Jeder siebte General oder Admiral der Bundeswehr arbeitet nach SPIEGEL-Informationen im Ministerium – statt Dienst bei den Soldatinnen und Soldaten zu leisten.
aus DER SPIEGEL 46/2020
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer bei einem Gelöbnis im Bendlerblock, Juli 2019

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer bei einem Gelöbnis im Bendlerblock, Juli 2019

Foto:

Michael Kappeler/ DPA

Eine hohe Zahl an Bundeswehr-Generälen arbeitet im Verteidigungsministerium, statt Dienst in der Truppe zu leisten.

Aus einer Aufstellung für den FDP-Verteidigungspolitiker Marcus Faber geht hervor, dass 28 der insgesamt 203 Generäle und Admiräle der Truppe an den beiden Ministeriumssitzen auf der Hardthöhe in Bonn sowie im Bendlerblock in Berlin eingesetzt sind.

DER SPIEGEL 46/2020
Foto: SAMSON; Edel Rodriguez / DER SPIEGEL

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Nur die Teilstreitkräfte Heer und die Streitkräftebasis haben somit mehr Generäle in ihren Reihen als das Ministerium.

"Bei der Anzahl an Generalen und Admiralen müsste das Ministerium schon als eigene Teilstreitkraft eingeordnet werden", spottet der Bundestagsabgeordnete Faber, der Mitglied im Verteidigungsausschuss ist.

Aus seiner Sicht zeigen "die warmen und gemütlichen Dienstposten im Bendlerblock", dass in der Bundeswehr "nur verwaltet statt militärisch geführt wird".

mgb
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