Anzeigen in Zeitungen und online Gesundheitsministerium muss Zahlen in Coronakampagne korrigieren

Beim »Fakten-Booster« zum Thema Corona ist dem Gesundheitsministerium ein Lapsus unterlaufen: Eine Angabe in den Werbeanzeigen für die Aufklärungskampagne war falsch. Nun wurde nachgebessert.
Pflegekraft bei einem Coronapatient auf einer Intensivstation (Foto vom Januar 2021)

Pflegekraft bei einem Coronapatient auf einer Intensivstation (Foto vom Januar 2021)

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Wie viele Personen müssen wegen einer schweren Coronaerkrankung im Krankenhaus behandelt werden? Etwa zehn Prozent, hieß es in einer Anzeige des Bundesgesundheitsministeriums, die Teil der aktuellen Corona-Aufklärungskampagne ist.

Doch die Zahl ist falsch – nun hat das Ministerium die Angaben nach entsprechenden Hinweisen korrigiert. Der Satz müsse lauten, dass bis zu zehn Prozent der Coronaerkrankten im Krankenhaus behandelt würden, hieß es in einer Mitteilung.

Der Anteil liege aktuell »deutlich niedriger«, zwischen vier und fünf Prozent. Das Ministerium sprach von einer »missverständlichen« Angabe, die auf einen »redaktionellen Fehler« zurückzuführen sei. Die Kampagne sei inzwischen korrigiert worden. Die aktuelle Kampagne des Ministeriums läuft unter dem Motto »Fakten-Booster«.

Die Anzeige war in den vergangenen Tagen in mehreren Tageszeitungen erschienen und auch im Internet veröffentlicht worden.

ulz/AFP
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