Coronakrise Spahn ruft zu Solidarität und Unterstützung von Helfern auf

"Wir werden die Situation bewältigen, wenn wir besonnen bleiben", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn. Angesichts massiver Einschränkungen im Alltag appellierte er an die Bevölkerung, aufeinander Acht zu geben.
Jens Spahn (r.) und Markus Söder: "Charaktertest für die Gesellschaft"

Jens Spahn (r.) und Markus Söder: "Charaktertest für die Gesellschaft"

Foto: Bernd von Jutrczenka/ dpa

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat alle Bürger zu Solidarität aufgerufen, um mit den massiven Einschränkungen im Alltag wegen der Coronakrise umzugehen. "Wir werden diese Situation bewältigen, wenn wir zusammenstehen, wenn wir besonnen bleiben und aufeinander Acht geben", sagte Spahn bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in München.

Um die Virus-Ausbreitung einzudämmen, gebe es nunmehr die tiefsten Einschnitte in den Alltag der Bürger in der Geschichte der Bundesrepublik. Jeder brauche vielleicht auch ein paar Tage, um die Veränderungen zu realisieren und sich darauf einzustellen.

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Auch um sie zu unterstützen, sollten die Bürger möglichst zu Hause bleiben. "Wir leben in einem starken Land. Wir werden die Situation bewältigen, wenn wir besonnen bleiben und aufeinander Acht geben", so Spahn.

Söder ruft Bevölkerung auf, Osterferien zu Hause zu verbringen

Verkäuferinnen in Supermärkten und Drogeriemärkten könne jeder ein Lächeln oder Lkw-Fahrern einen freundlichen Wink schenken. Spahn hob eine gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern in der Coronakrise hervor. Manchmal brauche es im Föderalismus mit Entscheidungen ein, zwei Tage länger, bei der Umsetzung zeige er dann aber seine Stärke.

"Wir hoffen, dass die jetzigen Einschränkungen greifen, damit nicht noch größere Einschaltungen nötig sind", sagte Markus Söder bei dem gemeinsamen Auftritt. Er sprach von einem "Charaktertest für die Gesellschaft" und rief die bayerische Bevölkerung dazu auf, die Osterferien am besten zu Hause zu verbringen. Ausgangssperren gebe es zu diesem Zeitpunkt bewusst nicht, so Söder, allerdings ergänzte er: "Achten Sie darauf, wo Sie hingehen und zu welchem Zweck."

mst/dpa
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