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Stimmenfang - Der Politik-Podcast "In der Lombardei stapeln sich die Särge vor den Krematorien"

Wie reagiert Fakten-Feind Donald Trump auf die globale politische Krise? Wie das autoritäre Regime in China? Und was tun Politiker in den hart getroffenen Ländern Frankreich und Italien? Vier SPIEGEL-Korrespondenten erzählen.

Bis April, wenn der Frühling begonnen hätte, sei diese Corona-Sache wieder längst vorbei. Das dachte - und sagte - Donald Trump noch im Februar. Auch der italienische Innenminister Matteo Salvini nahm die Krise erst nicht ernst. Den damals noch als hart geltenden Vorschlag, Schulen zu schließen und Fußballspiele abzusagen, kommentierte er Ende Februar so: "Alles offen halten, alles, alles, alles."

Mittlerweile ist die Coronakrise eine globale Krise. Und sie zeigt auch, wie unterschiedlich verschiedene politische Regimes in Krisensituationen agieren. Wie managt das autoritäre China die Lage? Was tut der Fakten-Feind Donald Trump? Und wie reagieren die von Zehntausenden Infektionen gebeutelten Länder Italien und Frankreich?

Darum geht es in der neuen Folge des Politik-Podcasts "Stimmenfang". Vier SPIEGEL-Korrespondentinnen und Korrespondenten analysieren die Krisenpolitik der Länder, aus denen sie berichten - und geben einen Einblick in ihr Leben, das zum Teil in der Quarantäne spielt.

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Reporter Bernhard Zand, der in Beijing stationiert ist, muss zum Beispiel gerade zweimal täglich sein Fieber messen und den chinesischen Behörden mitteilen. Er sagt: "Die Coronakrise hat sowohl die großen Nachteile als auch einige Vorteile des autoritären politischen Systems unter Beweis gestellt." Zum Beispiel könne China schneller von oben herab Entscheidungen treffen - wie eine Millionenstadt unter Quarantäne stellen.

Aus Paris berichtet Britta Sandberg über die ungewöhnlichen Folgen der Coronakrise. "Das Virus schafft womöglich, was Hunderttausende Demonstranten nicht geschafft haben - nämlich die Regierung von ihren Reformplänen abbringen." Denn während Präsident Macron sich auf die Krisenbewältigung konzentriert, muss zum Beispiel die umstrittene Rentenreform pausiert werden.

Alle Folgen vom »Stimmenfang«-Podcast

Hören Sie hier weitere Folgen von Stimmenfang, dem Politik-Podcast vom SPIEGEL

Von ganz anderen Problem erzählt Ralf Neukirch aus den USA. Wenn er Präsident Donald Trump so beobachte, sehne er sich nach der "gemütlichen, ja fast langweiligen" deutschen Politik zurück. "Wenn es überhaupt noch einen Grund bedurft hätte, klarzumachen, dass Trump für dieses Amt nicht geeignet ist - dann ist es diese Krise."

Und in Italien, dem am härtesten getroffenen Land Europas? Dort erlebt SPIEGEL-Korrespondent Frank Hornig gerade undenkbare Szenen, im guten wie im schlechten. Denn neben den überforderten Krankenhäusern und Hunderten Toten gibt es auch vereinzelte Lichtblicke. Im Podcast erzählt Hornig zum Beispiel, wie er mit seiner 84-jährigen Nachbarin auf dem Balkon stand und italienische Klassiker schmetterte.

Den ganzen Podcast zum Lesen

[00:00:04] Yasemin Yüksel Willkommen zu Stimmenfang, dem Politik-Podcast vom SPIEGEL. Ich bin Yasemin Yüksel.

[00:00:13] Frank Hornig Am Samstag bin ich auf meinen Balkon getreten, um die Wäsche aufzuhängen, und im selben Moment machte meine Nachbarin das Fenster auf. Sandra, die ist 84 Jahre alt, hatte ihr Smartphone in der Hand und ließ aus dem Smartphone diesen Song von Adriano Celentano erklingen, Azzurro. Und dann haben wir minutenlang zusammen diesen Song gesungen. Da geht es ja um die Sehnsucht nach dem Sommer, nach dem Strand, und das war eigentlich für mich der schönste Moment in den letzten Tagen.

[00:00:45] Einspieler Auzzurro von Adriano Celentano.

[00:00:45] Yasemin Yüksel Ein kleiner Moment großer Menschlichkeit - inmitten der weltweiten Corona-Krise. Erzählt hat ihn mir mein Kollege Frank Hornig, der für den SPIEGEL aus Italien berichtet. Für diese Episode von Stimmenfang habe ich ihn und drei weitere SPIEGEL-Auslandskorrespondentinnen und Korrespondenten gebeten, mir Sprachnachrichten zu schicken und mir darin zu schildern, wie die Lage rund um die Coronakrise in ihren Ländern zurzeit ist.

[00:01:06] Bernhard Zand Ich bin Bernhard Zand und berichte seit 2012 für den SPIEGEL aus China.

[00:01:11] Britta Sandberg Ich bin Britta Sandberg, seit April des vergangenen Jahres für den SPIEGEL als Frankreich-Korrespondentin in Paris.

[00:01:17] Ralf Neukirch Mein Name ist Ralf Neukirch, ich bin seit Anfang des Jahres für den SPIEGEL in den USA.

[00:01:22] Frank Hornig Ich bin Frank Hornig und arbeite seit Sommer 2013 für den SPIEGEL als Korrespondent in Italien.

[00:01:27] Yasemin Yüksel Wie managt das autoritäre Regime in China die Krise? Wie geht der Faktenfeind Donald Trump mit der Corona-Lage um? Wie reagiert die Politik in Frankreich und vor allem in Italien, wo ÄrztInnen und Ärzte jeden Tag ums Überleben ihrer Corona-Patienten kämpfen? Das erzählen unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten hier. Und wir starten in China, wo das Virus Ende letzten Jahres erstmals aufgetreten ist.

[00:01:51] Bernhard Zand Ich bin Bernhart Zand und berichte seit 2012 für den SPIEGEL aus China – zurzeit unter etwas erschwerten Bedingungen, denn ich bin in Quarantäne. Ich bin vor ein paar Tagen aus Japan nach Peking zurückgekehrt und bin seither verpflichtet, das Haus zu hüten, zweimal am Tag meine Temperatur zu messen und an die Behörden weiterzuleiten. Die Behörden überwachen die Einhaltung dieser Quarantänebestimmungen sehr strikt. Der Verlauf der Coronakrise in China hat sowohl die großen Nach- als auch einige Vorteile des autoritären politischen Systems in China unter Beweis gestellt. Die Krise ist nach Stand der aktuellen Forschungen bereits im November 2019 ausgebrochen, in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei und wurde dann über viele Wochen verschleppt.

[00:02:40] Nachrichtensendung Das neuartige Coronavirus in China breitet sich überraschend schnell aus. Mehr als 200 Menschen sind offiziellen Angaben zufolge bereits an einem Lungenleiden erkrankt, das durch den Erreger ausgelöst wird.

[00:02:53] Bernhard Zand Es wurden Fälle bekannt, die nicht richtig eingeschätzt wurden. Es gab Kompetenzstreitigkeiten zwischen den lokalen Behörden und der Zentralregierung.

[00:03:03] Nachrichtensendung Die Stadt Wuhan ordnete dann zwar die Schließung eines Marktes für Wildtiere an. Die Abriegelung der gesamten Stadt kam aber erst Wochen später.

[00:03:12] Bernhard Zand Die Regierung hat auch nicht gut kommuniziert bis zum 20. Januar. Dieser Tag ist der Wendepunkt der Krise in China. An diesem Tag hat der führende Epidemiologe Zhong Nanshan in den Hauptnachrichten des Fernsehens bekannt gemacht.

[00:03:28] Zhong Nanshan Wir können daher bestätigen, dass es Fälle gibt, bei denen das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wurde.

[00:03:34] Bernhard Zand Kurz darauf sprach auch Staatschef Xi Jinping zum ersten Mal öffentlich und machte klar, wie ernst die Regierung die Krise nimmt. Er erklärte dem Coronavirus den Krieg. Seither haben die Reaktionen und die Maßnahmen der Pekinger Regierung im Westen viel Widerspruch hervorgebracht. Aber wie sich die Experten heute fast weltweit einig sind, waren sie am Ende richtig. Denn am 23. Januar hat Peking die Millionenstadt Wuhan abgesperrt.

[00:04:13] Nachrichtensendung Aufnahmen aus der Millionenmetropole Wuhan. Die Stadt hat sich über Nacht in eine Art Sperrzone verwandelt.

[00:04:21] Bernhard Zand Fast 60 Millionen Menschen waren quasi unter Quarantäne. Und darin sind sich die Experten, wie gesagt, heute weitgehend einig: Das hat dazu beigetragen, dass das Virus sich zumindest nicht noch viel stärker zuerst innerhalb Chinas und dann weltweit ausgebreitet hat.

[00:04:40] Pekings Umgang mit der Corunakrise gliedert sich eindeutig in zwei Phasen: die vor und die nach dem 20. Januar. Alles, was vor Mitte Januar passiert ist, erinnert sehr stark an das, was man inzwischen auch aus anderen Ländern sieht – nämlich administrative Schwächen, die Verschleppung von Informationen, die Scheu lokaler Beamter, Verantwortung zu übernehmen. Das hat nicht nur dazu beigetragen, dass diese Coronakrise überhaupt ausgebrochen und letztlich die ganze Welt erfasst hat, sondern es hat in China selbst auch große Verunsicherung ausgelöst, die sich dann im Januar und Anfang Februar in einer bis dahin sehr ungewöhnlich großen Zorneswelle und Frustrationswelle im chinesischen Internet ausgedrückt hat.

[00:05:30] Was Peking danach – also nach der Absperrung von Wuhan – getan hat, hat einen Teil dieser Frustration wieder zurückgeführt, weil den meisten Menschen in China die Strategie eingeleuchtet hat, nämlich die Strategie, soziale Distanzierung zu betreiben, dass die Menschen zu Hause bleiben, dass sie ihre privaten auch ihre wirtschaftlichen Wünsche oder Pläne zurückstellen und sich einfach daran halten, was die Regierung ihnen gesagt hat. Als ich in Japan war, erzählte mir ein Risikoforscher, dass China nicht sehr gut sei in der Prävention von Krisen, aber dass es in der Regel – im Fall, dass eine Krise eintritt – relativ schnell reagieren kann. Ein System, das sehr stark von oben nach unten zentral gesteuert ist, eben in der Lage ist, eine komplexe, schwierige Situation so zu meistern; dass sich alle nach einer Richtung ausrichten.

[00:06:27] In China scheint in der Coronakrise etwas zuzutreffen, was ich auch in ganz anderen Zusammenhängen in diesem Land oft festgestellt habe – nämlich dass China aufgrund seiner Größe, aufgrund seiner politischen Struktur, aufgrund der autoritären Verhältnisse hier oft katastrophale Entwicklungen hervorbringt, katastrophal schlechte Nachrichten produziert. Dass das Land, auch das politische System aber oft in der Lage sind, sich relativ schnell zu korrigieren und gegenzusteuern. Und anders als in Europa, wo die Kraft diese Coronakrise nun mit voller Wucht durchschlägt, hat sich in China inzwischen ein Gefühl der Zuversicht ausgebreitet.

[00:07:09] Nachrichtensendung Unterdessen meldet China als Folge der wochenlangen Lockdowns nur noch wenige neue Covid-19-Fälle. Immer mehr Menschen genesen und können aus den Krankenhäusern entlassen werden.

[00:07:18] Bernhard Zand Wie dauerhaft das ist, kann man schwer sagen. Weder medizinisch lässt sich das vorhersagen, ob nicht noch eine zweite Welle kommt, noch lässt es sich wirtschaftlich vorhersagen. Denn die letzten wirtschaftlichen Zahlen aus China sind katastrophal, und es ist gut denkbar, dass die Coronakrise, die nun um die ganze Welt geht, dann wiederum zurückblickt auf China selbst und die wirtschaftlichen Aussichten Chinas erst recht verschlechtert.

 

[00:07:54] Ralf Neukirch Mein Name ist Ralf Neukirch, bin seit Anfang des Jahres für den SPIEGEL in den USA, berichte aus Washington. Derzeit bin ich in Miami, um über die politische Situation in Florida zu berichten und über die Vorwahlen der Demokraten – und natürlich über den Umgang mit dem Coronavirus.

[00:08:23] Donald Trump You know, we have flue in our country that kills on average 36.000 people a year. 36.000 people and, you know, that is something we are not talking about.

[00:08:23] Ralf Neukirch Wie hat die amerikanische Regierung auf das Virus reagiert? Donald Trump hat zunächst so reagiert, wie er auf die meisten Dinge reagiert, die ihm lästig sind: Er ignoriert sie einfach. Nachdem in China und in Teilen Asiens und dann auch in Italien das Virus ausgebrochen ist, hat Trump zwar Einreisebeschränkungen für Chinesen erlassen. Ansonsten aber hat er so getan, als ginge das Virus die Amerikaner nichts an. An einer Stelle hat er gesagt:

[00:09:05] Donald Trump We only have eleven cases and they are all getting better.

[00:09:05] Ralf Neukirch Im Grunde hat Trump diese Haltung bis Ende Februar durchgehalten. Am 26. Februar hat er sogar noch behauptet:

[00:09:20] Donald Trump It could be on a very small level, it could be on a larger level – whatever happens, we are totally prepared. We have the best people in the world.

[00:09:20] Ralf Neukirch Warum ist er so lange damit durchgekommen? Das eine ist die Begleitung der konservativen Medien, vor allen Dingen des Senders Fox News.

[00:09:33] Sean Hannity (Fox News) If you are over the mass hysteria, if you are over politicizing and weaponizing of the coronavirus, you are not alone.

[00:09:34] Ralf Neukirch Dort haben verschiedene Moderatoren das Virus entweder für nicht existent erklärt oder die Sorge um das Virus für ein Werk des "tiefen Staates", das den Demokraten zugutekommen soll. Eine Moderatorin hat sogar gesagt:

[00:10:03] Trish Regan (Fox News) Hate is boiling over. Many in the liberal media using – and I mean using – coronavirus in an attempt to demonize and to destroy the president. This is impeachment all over again.

[00:10:03] Ralf Neukirch Der zweite Grund, warum Trump damit durchgekommen ist, ist die Tatsache, dass es in den USA einfach keine Tests gab. Es waren tatsächlich relativ wenig Menschen, die positiv auf Corona getestet worden sind – was einfach daran liegt, dass relativ wenig Menschen überhaupt getestet worden sind.

[00:10:20] Warum hat sich die Haltung Trumps am Ende geändert? Weil es einfach nicht mehr zu übersehen war, dass Corona auch die USA erreicht hat. Es gab immer mehr Teile des Landes, in dem dann eben doch Fälle festgestellt worden sind. Und vor allen Dingen gab es immer mehr Wissenschaftler, die gesagt haben: So geht es nicht weiter – und zwar auch Wissenschaftler aus Trumps eigener Regierung. Denn, das muss man sagen, so stümperhaft Trump selber reagiert hat, die Wissenschaftler und die Experten hier haben das Virus von Anfang an recht professionell und richtig eingeschätzt, sodass Trump selber dann am Ende auch nicht mehr umhinkam, zuzugeben, dass Corona auch ein Problem für die USA ist.

[00:11:18] Donald Trump Today the World Health Organization officially announced that this is a global pandemic.

[00:11:18] Ralf Neukirch Was hat er gemacht? Er hat eine Erklärung zur Lage der Nation, abgegeben am 11. März.

[00:11:35] Donald Trump I want to speak with you about our nation's unprecedented response to the coronavirus outbreak that started in China and is now spreading throughout the world.

[00:11:36] Ralf Neukirch Der Kern seiner Botschaft war:

[00:11:43] Donald Trump This is the most aggressive and comprehensive effort to confront a foreign virus in modern history.

[00:11:44] Ralf Neukirch Schuld sind natürlich die Ausländer, dass das überhaupt in unser Land gekommen ist, und ihr könnt mir vertrauen, ich habe nämlich die Lösung für die Gefahr gefunden: Wir machen die Grenzen dicht. Das heißt, wir verhängen eine Einreisesperre für Europäer.

[00:12:04] Donald Trump The European Union failed to take the same precautions and restrict travel from China and other hot spots.

[00:12:04] Ralf Neukirch Jedenfalls war das Echo auf diese Erklärung von Trump so verheerend, dass selbst seine eigenen Anhänger und selbst im Weißen Haus den Leuten klar war: Damit ist es nicht getan, es muss mehr passieren, damit die Bevölkerung beruhigt wird. Trump hat dann zwei Tage später noch eine Erklärung abgegeben, diesmal im Rosengarten vor dem Weißen Haus. Und da hat er zum ersten Mal eigentlich sinnvolle Schritte angekündigt, nämlich er hat den nationalen Notstand ausgerufen.

[00:12:42] Donald Trump To unleash the full power of the federal government in this effort today, I am offcially declaring a national emergency. Two very big words.

[00:12:42] Ralf Neukirch Er hat angekündigt, dass private Labors dabei mitarbeiten dürfen, Tests für Corona zu entwickeln. Kurzum: Er hat das getan, was er schon längst hätte tun müssen. Er hat dabei natürlich –  und das ist das Besondere an Trump –  erneut bewiesen dass er, selbst wenn er vernünftige Dinge ankündigt, das auf eine äußerst peinliche und inkompetente Art macht, obwohl er eigentlich wissen müsste und es möglicherweise auch weiß, dass die Zahl vermutlich nicht niedriger ist als in anderen Ländern, sondern dass einfach nur weniger Leute getestet worden sind. Man merkt hier in den USA, dass sich doch langsam überall die Erkenntnis breit macht, dass Zustände, wie wir sie in Italien, jetzt langsam auch in Deutschland und in anderen Ländern haben, bald auch in den USA herrschen werden. In New York, beispielsweise, hat Bürgermeister de Blasio angeordnet:

[00:13:44] Bill de Blasio As of tomorrow our public schools will be closed. In other words to all parents who are hearing this now: There is no school tomorrow and we will be suspending our public schools until after spring vacation.

[00:13:45] Ralf Neukirch In Washington verhalten sich die Leute schon seit einigen Tagen, wie ich beobachten konnte, äußerst vorsichtig. Die Restaurants sind halb leer, man sieht viel weniger Leute auf den Straßen. Es gibt auch andere Beispiele: Hier, in Miami Beach, da sind die Restaurants nach wie vor voll, die Cafés sind gut besucht, die jungen Leute feiern. Der Bürgermeister versucht verzweifelt, das Verhalten zu ändern. Die Restaurants dürfen ihre Tische jetzt nur noch zu 50 Prozent besetzen. Da halten sich viele aber nicht daran. Es ist noch nicht bei allen angekommen, wie ernst die Lage ist.

[00:14:15] Es ist eine ganz interessante Erfahrung, die man jetzt hier in den USA macht. Normalerweise ist es ja so, dass viele Entwicklungen hier ihren Anfang nehmen und dann einige Wochen oder Monate später nach Europa überschwappen. Im Moment ist es genau umgekehrt: Man sitzt hier und betrachtet sich, was in Europa passiert, und man weiß, dass in ein paar Tagen, spätestens in ein paar Wochen, es hier genauso sein wird. Auch wenn Trump natürlich behauptet, dass in den USA keine Quarantäne und keine totale Ausgangssperre nötig sein wird. Jeder weiß, all das, was gerade in Italien oder in Deutschland passiert, das wird auch hier in den USA passieren – völlig gleichgültig, was Trump sagt. Es ist auch interessant, dass man doch, wenn vielleicht nicht gerade einen anderen Blick auf Politik bekommt, aber doch Dinge nochmal anders wertschätzen lernt. Wer, wie ich, erst seit einigen Monaten in den USA ist und sich an Trump und seine Ausfälle noch nicht gewöhnt hat, der sehnt sich nach gewissen Dingen zurück, die er aus der Heimat kennt: ich habe heute Abend die Tagesschau geguckt und da haben die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident geredet:

[00:15:27] Angela Merkel Es leitet uns dabei das, was uns immer wieder von der Wissenschaft gesagt wird, nämlich, dass die wirksamste Maßnahme, um diese Infektion zu verringern das Erhöhen der Distanz ist, des Abstandes ist, also das Verringern von sozialen Kontakten.

[00:15:46] Ralf Neukirch So langweilig und so nüchtern und so uninspirierend die Politik in Deutschland sein mag: Wenn hier so ein unseriöser Clown wie Donald Trump in so einer ernsten Krise Staats- und Regierungschef ist, dann lernt man erst zu schätzen, was es heißt, normalerweise dann doch in einem Land zu leben, wo Politik –  bei aller Kritik –  halbwegs seriös und ernsthaft betrieben wird. Wenn es überhaupt noch einen Grund bedurft hätte, klarzumachen, dass Trump für dieses Amt nicht geeignet ist, dann ist es diese Krise. Er hat es also wirklich überhaupt nicht geschafft, auch nur in Ansätzen Vertrauen zu gewinnen. Außer natürlich bei denen, die sowieso der Meinung sind – und da gibt es leider gar nicht so wenige –diese Krise, sei eine Fabrikation der Medien oder der Demokraten oder von wem auch immer. Aber dass er als Präsident eine Fehlbesetzung ist, das ist spätestens seit dieser ernsthaften Krise klar.

[00:16:50] Yasemin Yüksel Sie als Stimmenfang-Hörerin oder Hörer haben den Kollegen Neukirch vielleicht erkannt: Der war schon häufiger hier im Podcast und hat über die CDU/CSU gesprochen. Jetzt gerade berichtet er aus den USA. Als nächstes hören wir meine Kollegin Britta Sandberg, die die aktuelle Lage in Frankreich schildert. Ich will sie aber vorher schon mal zu unserem Hörer-Aufruf einladen, denn diese aktuelle Situation betrifft ja uns alle ganz persönlich. Und darum möchten wir von Ihnen wissen: Was macht diese Corona Krise jetzt mit Ihnen? Wie leben Sie jetzt gerade? Fällt es Ihnen schwer, sich an die Einschränkungen zu halten? Oder finden Sie, dass uns diese Zwangspause vielleicht sogar guttut, uns solidarischer, vielleicht besonnener macht? All das interessiert uns und wie immer freuen wir uns, wenn sie uns dazu eine Sprachnachricht schicken – gern per WhatsApp an die 040 380 80 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Und hier geht es jetzt weiter mit meiner Kollegin aus Frankreich – und danach hören wir vom Kollegen aus Italien.

[00:17:44] Britta Sandberg Ich bin Britta Sandberg, seit April des vergangenen Jahres für den SPIEGEL als Frankreich-Korrespondentin in Paris, wo ich zurzeit – wie alle Journalisten – unter erschwerten Bedingungen im Homeoffice arbeite, denn hier kann zurzeit niemand mehr so richtig raus, es sei denn, man erfüllt bestimmte Auflagen. Die französische Regierung fährt jetzt nach ersten Ermahnungen, wenn möglich zu Hause zu bleiben, einen sehr strengen, sehr harten Kurs. Am Montagabend dieser Woche hat Präsident Emmanuel Macron um 20 Uhr in einer Rede an die Nation eine nationale Ausgangssperre verkündet.

[00:18:28] Emmanuel Macron Jamais la France n'avait dû prendre de telles décisiions – évidemment exceptionelles, évidemment temporaires – en temps de Paix.

[00:18:28] Britta Sandberg Es war eine sehr feierliche, staatstragende, ernsthafte Rede an die Nation – ein sehr besorgter Präsident, der das Pathos, aber auch dramatische Worte nicht gescheut hat.

[00:18:43] Emmanuel Macron Nous sommes en guerre, en guerre sanitaire certes.

[00:18:43] Britta Sandberg "Wir sind im Krieg" – das hat Macron mindestens sechs Mal in diesen 20 Minuten gesagt. Nie hätte Frankreich in Friedenszeiten solche Maßnahmen ergreifen müssen. Seit Dienstagmittag gilt nun diese Ausgangssperre. Alle Franzosen müssen zu Hause bleiben. Wer rausgehen will, muss zuvor ein Online-Formular des Innenministeriums ausdrucken und einen der vier Gründe nennen, die einen berechtigen kurz, das Haus zu verlassen. Das sind entweder notwendige Lebensmitteleinkäufe, dringende Arztbesuche, eine Arbeit, die dies erfordert, oder aber die Betreuung älterer Menschen. Die Regierung ist entschlossen, diese Regelung notfalls unter Anwendung von Geldstrafen bis zu 135 Euro bei Nichtbefolgen durchzusetzen. Und das kriegerische Vokabular Macrons war wohl durchaus bewusst gewählt, auch um den Franzosen die Ernsthaftigkeit der Lage klarzumachen. Noch am Wochenende waren ja viele Franzosen im ganzen Land bei schönstem Sonnenschein rausgegangen, hatten sich in Parks auf die Parkbänke gesetzt und sich so verhalten, als ob es die Gefahr des Coronavirus gar nicht gibt. Auch der Innenminister sprach am Dienstag von einem Krieg gegen den Virus, von einem Kampf, den es zu gewinnen gilt. Entsprechend ist das Aufgebot der Sicherheitskräfte: 100.000 Gendarmen und Polizisten werden nun eingesetzt, um diese Ausgangssperre zu gewährleisten. Das Militär fliegt Corona-Patienten in Krankenhäuser, in denen noch freie Intensivbetten zur Verfügung stehen, die woanders knapp werden. Der Wirtschaft wurden großzügige Hilfen in Aussicht gestellt, und täglich stimmt sich die Regierung mit einem wissenschaftlichen Rat ab, dessen Empfehlungen sie befolgt.

[00:20:25] Britta Sandberg Ist diese Strategie der Situation nun angemessen? Sicher ist sie das, auch wenn der Ton manchmal ein wenig martialisch daherkommt:

[00:20:37] Emmanuel Macron Hissons-nous individuellement et collectivement à la hauteur du moment. Je sais mes chers compatriotes pouvoir compter sur vous. Vive la République, vive la France!

[00:20:48] Britta Sandberg Die Kurve von Corona-Infizierten und auch von Todesfällen stieg in Frankreich in den vergangenen 48 Stunden rasant an. Kritik wird deshalb eher daran geübt, dass Emmanuel Macron nicht auch schon die erste Runde der Kommunalwahlen am 15. März abgesagt hat.

[00:21:03] Für mich bedeutet diese Ausgangssperre, dass auch ich jetzt zahlreiche Termine und Interviews in dieser Woche absagen musste, auch wenn ich mich mit meiner Pressekarte in Paris nach wie vor frei bewegen kann, denn die Informationsfreiheit gehe vor – auch das erklärte die Regierung. Noch weiß niemand, wie lange diese Ausgangssperre anhalten wird – 15 Tage mindestens, so heißt es. Je nach Lage kann sie dann verlängert werden, oder einzelne Maßnahmen könnten gelockert werden. Frankreich ist – das steht auf jeden Fall fest – jetzt im Krisenmodus. Und für diese Zeit hat der Präsident angekündigt, sich von nun an regelmäßig an die Franzosen zu wenden. Sicher will er diese Notsituation auch dafür nutzen, nach den Protesten gegen die geplante Rentenreform und den wochenlangen Streiks, die das Land hinter sich hatte, das Land und die Franzosen wieder hinter sich zu versammeln. Und so erklärte er, das war die große Überraschung, die politische Überraschung dieser Rede, seiner Rede an die Nation: Die geplante Rentenreform werde nun erstmals zurückgestellt. Es gebe Wichtigeres in diesen Zeiten:

[00:22:07] Emmanuel Macron De jour comme de nuit, rien ne droit nous en divertir. C'est pourquoi, j'ai décidé que toutes les réformes en cours seraient suspendues, à commencer par la réforme des retraites.

[00:22:20] Britta Sandberg Das wäre dann eine der entscheidenden politischen Konsequenzen dieser Krise. Was Tausende von Demonstranten und Streikenden nicht geschafft haben in den vergangenen Monaten, hat anscheinend das Coronavirus geschafft. Die Regierung nimmt vorerst Abstand von ihrem größten, von ihrem entscheidendsten Reformprojekt.

[00:22:50] Frank Hornig Ich bin Frank Hornig, arbeite seit Sommer 2013 für den SPIEGEL als Korrespondent in Italien. Man sagt ja immer Italien ist Deutschland ein, zwei Wochen voraus. Ich sehe das auch so. Und deswegen lohnt es sich vielleicht mal die Entwicklung in Italien, sich kurz anzuschauen und darüber zu sprechen. Am 23. Februar wurde ja hier schon die erste rote Zone eingerichtet in Norditalien.

[00:23:10] Nachrichtensendung In Venetien ist die Stadt Vo zur Sperrzone erklärt worden. In der Lombardei dürfen Codogno und neun weitere Gemeinden nur noch mit Sondergenehmigung betreten oder verlassen werden.

[00:23:22] Frank Hornig 50.000 Menschen wurden abgesperrt in einer Gegend in der Nähe von Mailand. Ich kann mich noch erinnern: Das war damals ein Riesenschock, eine Wahnsinnsgeschichte. Heute kommt einem das natürlich klein vor im Vergleich zu dem, was überall stattfindet. Im März ging es dann Schlag auf Schlag weiter: am 8. März hat Ministerpräsident Giuseppe Conte große Teile Norditaliens zum Sperrgebiet erklärt:16 Millionen Menschen waren betroffen.

[00:23:49] Giuseppe Conte Ich bin mir bewusst, wie ernst diese Maßnahmen für unser ganzes Land sind. Aber ich bin gezwungen, entschlossen zu handeln. Dies ist der Moment der Verantwortung.

[00:24:00] Frank Hornig Schon am nächsten Tag, am 9. März, wurde ganz Italien zur roten Zone, und nochmal zwei Tage später, am 11. März abends, hat Conte dann faktisch eine Ausgangssperre verkündet – alle Geschäfte geschlossen bis auf Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und dergleichen. Warum hat die Politik denn so scharf reagiert in Italien und schärfer, härter, schneller als alle anderen in Europa? Die Antwort liegt natürlich in den infizierten Zahlen. Zuerst waren es nur wenige, aber dann stiegen sie doch sehr früh, sehr rasant an, weil man ein paar lokale Herde, lokale Brutstätten, sozusagen, in Norditalien nicht rechtzeitig erkannt hatte.

[00:24:35] Nachrichtensendung Mit dem Coronavirus haben sich mittlerweile mehr als 3.800 Menschen infiziert, 148 sind bislang gestorben.

[00:24:43] Frank Hornig Inzwischen sind es ja weit, weit über 20.000 Infizierte und vor allem so unglaublich viele Tote. In der Lombardei stapeln sich die Särge vor den Krematorien. Die Priester erzählen uns von zahllosen Tragödien: Von Todkranken, die alleine sterben müssen, weil niemand zu ihnen gelassen wird, von Angehörigen, die keine ordentliche Trauerfeier organisieren dürfen. Es gibt Bestattungen im Halbstundentakt. Im Zweifelsfall ist noch der Zivilschutz dabei und kontrolliert, dass sich niemand umarmt. Trauerzüge sind ja komplett verboten. Es gab vor ein paar Tagen eine Geschichte, dass 48 Teilnehmer von einem Trauerzug angezeigt wurden, weil sie gegen die Vorschriften verstoßen hatten. Wenn man mit Ärzten spricht, die über Leben oder Tod entscheiden, dann ist es schon wahnsinnig bewegend, mit Bürgermeistern, die den Notstand in ihrer Stadt irgendwie in den Griff bekommen müssen – irgendwie, während in ihrem eigenen Umfeld Menschen erkranken und sterben. Das zeigt alles, was für eine große humanitäre Katastrophe sich da in der Lombardei gerade abspielt, in einer der reichsten Regionen Italiens und Europas. Fast 90 Prozent der Fälle sind im Norden gemeldet.

[00:25:48] Warum hat Ministerpräsident Conte dann am 9. März eigentlich das ganze Land abgeriegelt, wenn das Drama sich wirklich da oben abspielt? Die Angst ist, dass aus dem Erdbeben ein Tsunami wird, der das ganze Land überrollt. In Süditalien ist das Gesundheitswesen viel, viel schlechter als im Norden. Apulien, Kalabrien, Sizilien, solche Regionen haben jeweils ungefähr 100 bis 200 Plätze in der Intensivmedizin und zwar in der gesamten Region. Überhaupt nicht auszudenken, was passieren würde, wenn Corona bislang kaum betroffenen Regionen befallen würde.

[00:26:20] Was macht das alles mit der italienischen Politik? Es gab mehrere Wellen, würde ich sagen. Am Anfang, als die ersten strengen Maßnahmen verhängt wurden, hielten manche der Opposition das noch für übertrieben. Populisten wie Matteo Salvini forderten alles, wirklich alles offen zu halten im Land. Aber das hat sich inzwischen komplett geändert. Jetzt ist es so, dass die Politiker, gleich welcher Partei, sich gegenseitig übertreffen mit Vorschlägen, wie man Corona noch effizienter eindämmen könne, wie man in Familien und der Wirtschaft noch besser helfen könne. Weit über 60 Prozent der Bevölkerung stehen hinter der Regierung, eine so hohe Zustimmung hat es hier auch schon lange nicht mehr gegeben.

[00:26:55] Und wie sieht der Alltag jetzt aus? Die Italiener haben sich an das Leben in der Krise ganz gut gewöhnt, finde ich. Jeden Tag gibt es einen Flashmob, dann treten die Leute an ihre Fenster, auf die Balkone, applaudieren den Ärzten und Krankenpflegern, oder sie singen zusammen italienische Schlager. Als ich mal in der Stadt unterwegs war, sah ich einen Bürger, der eine große italienische Flagge schwenkte und dazu die Nationalhymne sang.

 

[00:27:25] Wie ist die Lage bei mir? Mein Freund und meine Familie leben in Deutschland. Normalerweise sind wir gependelt, aber das geht jetzt nicht mehr. Wir werden uns wochenlang nicht sehen. In Rom habe ich zum letzten Mal vor über einer Woche Freunde getroffen. Das gesamte soziale Leben findet digital statt. Das ist jetzt einfach so. Morgen, zum Beispiel, hat eine Freundin Geburtstag, und wir sind gerade dabei, eine Art Video-Tanzparty zu organisieren. Mal sehen, was das wird – vermutlich so eine Art Höhepunkt in dieser Woche.

[00:27:53] Yasemin Yüksel Das war Stimmenfang – heute mit einer Episode über die globale politische Krise, die das Coronavirus gerade auslöst. Wir in der Redaktion wünschen alle unseren Hörerinnen und Hörern eine gute Gesundheit in diesen Tagen. Und hoffentlich erleben Sie auch viele solche kleinen Momente großer Menschlichkeit, wie Ihnen mein Kollege aus Rom anfangs geschildert hat.

[00:28:11] Zum Schluss nochmal die Erinnerung: Machen Sie gern mit bei unserem Hörer-Aufruf. Uns interessiert, was das Coronavirus mit Ihrem Leben macht. Wie organisieren Sie jetzt Ihren Alltag? Sorgen Sie sich um Ihre Familie? Sind Sie existentiell bedroht, weil Sie Ihr Geschäft vorübergehend schließen mussten? Fällt es Ihnen schwer, sich an die Einschränkungen zu halten? All das interessiert uns. Und wie immer freuen wir uns, wenn Sie uns dazu eine Sprachnachricht schicken per WhatsApp an die 040 380 80 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Sie können uns selbstverständlich auch eine Mail schreiben oder auf unsere Stimmenfang-Mailbox sprechen, auch unter 040 380 80 400. Auf spiegel.de halten wir Sie über die Entwicklungen zum Coronavirus ständig auf dem aktuellen Stand. Und wenn Sie Ihre Nachrichten lieber hören: Aus unserem Podcast-Team informiert Sie meine Kollegin Sabine Schaper immer abends ab 18 Uhr im SPIEGEL Update über die aktuellsten Entwicklungen zur Corona-Lage. Und mein Kollege Lenne Kaffka bespricht in seinem Podcast Unser Alltag mit Corona gerade täglich eine ganz praktische Frage rund um die Coronakrise zum Beispiel, wie man die Kinderbetreuung trotz Homeoffice hinkriegt oder welche Rechte man als Urlauber jetzt hat, wenn die Reise wegen Corona ausfällt. All unsere Podcasts hören Sie auf spiegel.de, bei Spotify, Apple Podcasts und in den üblichen Podcast-Apps. Dort finden Sie nächsten Donnerstag dann auch wie gewohnt die neue Stimmenfang-Episode. Diese Woche wurde Stimmenfang produziert von Matthias Kirsch, Sebastian Spallek und mir, Yasemin Yüksel. Unterstützt wurden wir in der Redaktion von Sebastian Fischer, Johannes Kückens, Wiebke Rasmussen und Matthias Streitz. Unsere Musik kommt wie immer von Davide Russo.

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