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Corona-Shutdown Seehofer will Friseursalons öffnen

Im Corona-Shutdown hat sich nach Ansicht von Innenminister Seehofer ein »Schwarzmarkt« beim Haareschneiden entwickelt. Nun fordert er im SPIEGEL, Friseursalons wieder zu öffnen – mit strengen Hygienekonzepten.
aus DER SPIEGEL 6/2021
Geschlossener Friseursalon in Köln: Innenminister sieht »Schwarzmarkt« beim Haareschneiden

Geschlossener Friseursalon in Köln: Innenminister sieht »Schwarzmarkt« beim Haareschneiden

Foto: Henning Kaiser / dpa

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) fordert, demnächst kleinere Gewerbe wie Friseursalons wieder zu öffnen. »Ich bin in der aktuellen Situation ganz klar für eine Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen«, sagte Seehofer dem SPIEGEL. »Wir sollten aber diejenigen Maßnahmen zurücknehmen, die ganz offensichtlich keine Schutzwirkung entfalten.«

Bei den Friseuren habe sich »regelrecht ein Schwarzmarkt« entwickelt, mehr und mehr Leute würden sich auf anderen Wegen und ohne Hygienekonzepte die Haare schneiden lassen. Das sei viel gefährlicher, als Friseurläden mit einem strengen Hygienekonzept die Öffnung zu erlauben.

Aus: DER SPIEGEL 6/2021

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»Wichtig ist, die hochsensiblen Bereiche, wie Krankenhäuser oder Alten- und Pflegeheime, strikt zu schützen. Hier darf es keine Kompromisse geben«, so Seehofer. Schulen sollten geschlossen bleiben, bis ein überzeugendes Pandemiekonzept vorliege. »Leider kenne ich aus den Ländern bislang noch kein einziges«, sagt Seehofer. »Dabei ist das dringend nötig und längst überfällig.«

Bei einer Videokonferenz am 19. Januar hatten die Länderchefs und Kanzlerin Angela Merkel beschlossen, den Shutdown bis zum 14. Februar zu verlängern. Davon sind unter anderem Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und weite Teile des Einzelhandels betroffen, darunter auch Friseursalons. Am Mittwoch kommender Woche wollen Bund und Länder erneut besprechen, welche Maßnahmen künftig gelten sollen.

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Zuletzt wurden Stimmen laut, die angesichts gesunkener Inzidenzwerte Lockerungen forderten. So sprach sich etwa Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für Lockerungen noch im Winter aus. Andere verwiesen dagegen darauf, dass es wegen der Gefahr hochansteckender Corona-Mutationen gefährlich sei, die bestehenden Maßnahmen aufzuweichen.

kno
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