Corona-Pandemie Innenminister Seehofer hält Ausgangssperren für möglich

Sind Ausgangssperren zur Eindämmung des Coronavirus unumgänglich? Innenminister Seehofer bejaht im SPIEGEL diese Frage - unter gewissen Bedingungen.
Innenminister Horst Seehofer (in einer Pressekonferenz am 21. Februar)

Innenminister Horst Seehofer (in einer Pressekonferenz am 21. Februar)

Foto: Wolfgang Kumm/ dpa

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) schließt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus flächendeckende Ausgangssperren nicht aus. "Wenn die Menschen sich nicht an die bisherigen Vorsichtsmaßnahmen zur Kontaktvermeidung halten und die Zahl der Infizierten in Deutschland weiter deutlich steigt, halte ich Ausgehverbote für unumgänglich", sagte Seehofer dem SPIEGEL.

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"Wir müssen innerhalb der nächsten Tage sehen, ob die bisherigen Maßnahmen ausreichen, um den Anstieg an Infizierungen zu bremsen", sagte der Innenminister.

Am Donnerstag hatten sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder in einer Telefonschalte darauf geeinigt, weiter zu beobachten, inwieweit sich die Bevölkerung an den Appell der Kanzlerin hält, soziale Kontakte wegen der hohen Ansteckungsgefahr so weit wie möglich zu vermeiden. Am Sonntagabend will sich die Runde erneut abstimmen, ob flächendeckende Ausgangssperren nötig sind.

lyr

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