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hier finden Sie die wichtigsten Nachrichten des Tages, die beliebtesten Geschichten von SPIEGEL+ und Tipps für Ihren Feierabend.

Ehrung für Kampf gegen Gewalt

Sie haben sich in Gefahr begeben, um gegen Kriegsverbrechen zu kämpfen und Gerechtigkeit für die Opfer zu fordern: Der kongolesische Arzt Denis Mukwege und die irakische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad sind mit dem Friedensnobelpreis 2018 geehrt worden. Die beiden Menschenrechtler hätten sich in herausragender Weise gegen sexuelle Gewalt in Konfliktregionen eingesetzt, sagte das norwegische Nobelkomitee in Oslo. Mein Kollege Dominik Peters hat aufgeschrieben, was sie über die Auszeichnung und die Preisträger wissen müssen.

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Heft 41/2018
Vom richtigen Umgang mit der Generation Smartphone

Wer etwas mehr Zeit hat, der sollte diese zwei Texte über die Geehrten lesen. Im vergangenen Jahr hat meine Kollegin Katrin Kuntz die Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad getroffen. In ihrem Porträt beschreibt sie, wie das Dorf der Jesidin im Nordirak vom "Islamischen Staat" überfallen wurde. Nadia Murad wurde gequält, erniedrigt, doch sie entkam der Terrororganisation. Lesen Sie hier die bewegende Geschichte.

In der Reportage "Kampf gegen die Scham" beschreiben meine Kollegen Andrea Jeska und Fabian Weiss die Arbeit von Denis Mukwege. Er kümmert sich um Frauen, die von Vergewaltigungen schwere innere Verletzungen davontragen.

Endlich mal haben die Richtigen den Friedensnobelpreis bekommen, kommentiert mein Kollege Christoph Sydow. Im Gegensatz zu anderen Preisträgern, haben sie nicht Großes versprochen, sondern Großes geleistet.

DIE ZAHL DES TAGES

1500

So alt soll ein Schwert sein, das ein Mädchen aus Schweden zufällig gefunden hat. Die achtjährige Saga Vanecek entdeckte die Waffe in einem See im Süden des Landes. Archäologen schätzen das Alter des Fundes auf 1500 Jahre - also noch vor die Zeit der Wikinger in Schweden. Das Schwert ist ungefähr 85 Zentimeter lang und gilt als außergewöhnlich gut erhalten.

Schwert aus dem Vidöstern See in Schweden
JÖNKÖPINGS LÄNS MUSEUM

Schwert aus dem Vidöstern See in Schweden

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NEWS

Was Sie heute wissen müssen

  • Hambacher Forst: Die Rodung dürfte sich um mindestens ein Jahr verzögern - die Hintergründe.
  • Bayerns Regierungspartei nur noch bei 33 Prozent: Ministerpräsident Söder gibt Großer Koalition die Schuld an CSU-Rekordtief.
  • Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt: Im Mordprozess zum "Horrorhaus von Höxter" hat das Landgericht Paderborn sein Urteil gesprochen.
  • Hilfe von der WG-Therapeutin: Janina hat Angst um ihre Mitbewohnerin, die unter psychischen Problemen leidet. Weil sie sich etwas antun könnte, traut sich Janina kaum noch, die WG zu verlassen. Was kann sie tun?
  • London: Vier Schulen müssen wegen eines Spinnenalarms vorerst schließen.

MEINUNG

Die meistdiskutierten Kommentare, Interviews, Essays

Die CSU steht vor großen Problemen: Jahrelang haben Horst Seehofer und Markus Söder mit ihrem Machtkampf um die CSU-Herrschaft Bayern in Atem und die Republik in Geiselhaft gehalten. Sie haben sich hart bekämpft. Fällt die Partei bei der Bayern-Wahl wirklich auf 33 Prozent, wird nicht nur Parteichef Seehofer gehen müssen, sondern auch Söder, kommentiert mein Kollege Stefan Kuzmany.

Harald Schmidt
DER SPIEGEL

Harald Schmidt

Die Bahn wird teurer - gut so, sagt Harald Schmidt. In Deutschlands Zügen sind die Reichen bald unter sich, glaubt er. Was jetzt noch fehle, seien Porsche-Parkplätze direkt am Gleis. Hier ist das Video.

STORIES

Die meistgelesenen Texte bei SPIEGEL+

Wie Druck krank macht: Rückenschmerzen, Tinnitus, Erektionsstörungen, Haarausfall, Scheidenkrampf: Menschen berichten in Interviews und Protokollen, wie sie durch Überlastung krank wurden - und wie sie damit umgehen.

DPA

Knutschen macht immerhin keine Flecken: Seit Dezember 2015 lebt Samer Tannous mit seiner Familie im niedersächsischen Rotenburg (Wümme). In seiner Kolumne beschreibt er seine Versuche, die manchmal wundersamen Sitten der Deutschen zu verstehen.

MEIN ABEND

Die Empfehlungen für Ihren Feierabend

Was Sie im TV sehen könnten: Im Dortmunder "Oligarchen"-Tatort am Sonntag lässt sich Kommissarin Bönisch in einem Hotel auf einen Flirt mit einem russischen Oligarchen ein. Der ist auf Einkaufstour und überlegt kurzerhand, Borussia Dortmund zu übernehmen. Am Stadtrand wird plötzlich eine verkohlte Leiche gefunden. Die Spur führt in das Hotel, in dem sich der russische Millionär aufhält. Was hat er damit zu tun? Ein Tatort wie ein Wodka-Schwips, schreibt mein Kollege Christian Buß.

Martina Bönisch (Anna Schudt) und der Multimillionär Oleg Kombarow (Samuel Finzi)
WDR/ Thomas Kost

Martina Bönisch (Anna Schudt) und der Multimillionär Oleg Kombarow (Samuel Finzi)

Was Sie tun könnten: Laute Telefonate, ständige Besserwisserei, Ideenklau in Konferenzen: Was kann man gegen nervende Bürokollegen tun? Testen Sie in unserem Quiz, wie gut ihre Konfliktstrategien im Arbeitsalltag sind.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Herzlich

Max Holscher vom Daily-Team

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