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20. April 2019, 19:33 Uhr

Das GroKo-Karussell

Wer will was? Wer wird was? Und wer kriegt nix?

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Vorzeitiger Wechsel im Kanzleramt, Frischzellenkur fürs Kabinett, Ende der Koalition: Über die Zukunft der Bundesregierung wird immer wilder spekuliert. Manches wirkt abwegig, einiges möglich - und nur eines ist sicher.

Erst hat es sehr lange gedauert, bis diese Bundesregierung stand. Dann, kaum hatte die Koalition ihre Arbeit aufgenommen, wurde auch schon wieder über ihr Ende spekuliert. Von Tag eins an kämpfte das Bündnis aus CDU, CSU und SPD ums Überleben.

Dafür hat diese Regierung dann doch schon einiges erreicht und beachtliche 15 Monate gehalten. Und einiges spricht dafür, dass die aktuelle GroKo von Angela Merkel auch weitere 15 Monate und noch ein paar mehr halten wird - nämlich bis zur nächsten planmäßigen Bundestagswahl im Herbst 2021.

Andererseits stehen in diesem Jahr einige wichtige Wahlen in Deutschland an, zunächst Ende Mai die des Europäischen Parlaments, der Bremer Bürgerschaft und der Kommunalparlamente zahlreicher Bundesländer. Dann folgen bis zum Herbst Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen, deren Ausgang zu Debatten vor allem in CDUund SPD führen könnten. Dass sich daraus eine besondere Dynamik bis hin zum vorzeitigen Ende der Koalition entwickelt, ist nicht ausgeschlossen.

Und so wird in diesen Tagen munter spekuliert, wie es weitergeht in Berlin. Räumt Merkel vorzeitig das Kanzleramt für Annegret Kramp-Karrenbauer? Hat Friedrich Merz doch noch eine Chance auf einen Ministerposten? Und was ist eigentlich mit den diversen Wackelkandidaten im Kabinett - gibt es womöglich demnächst einen größeren Umbau in der Regierung?

Das GroKo-Karussell dreht sich also, doch die Interessen der Mitfahrer sind höchst unterschiedlich. Fest steht bislang nur eine Personalie (klicken Sie sich durch die Bilderstrecke):

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