+++ Newsblog zu Paris +++ "5000 Schüsse abgefeuert"
Die Staatsanwaltschaft hat weitere Details zu dem Einsatz in Saint-Denis bekannt gegeben. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Philipp Seibt
Hier der Überblick über die Vorkommnisse am Mittwoch in Frankreich:
• Bei einer stundenlangen Anti-Terror-Operation in Saint-Denis im Norden von Paris haben sich die Einsatzkräfte Schießereien mit mutmaßlichen Terroristen geliefert. Dabei wurden 5000 Schüsse abgefeuert, sagte der zuständige Staatsanwalt auf einer Pressekonferenz.
• Eine Frau sprengte sich dabei in die Luft. Insgesamt starben zwei Menschen, acht wurden festgenommen. Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, ist laut einem Bericht der Washington Post unter den Toten. Der Staatsanwalt hat das nicht bestätigt. Eine Zusammenfassung der Ereignisse in Saint-Denis lesen Sie hier.
• Ermittler haben in der Nähe des Musikklubs Bataclan ein verdächtiges Handy gefunden. Das könnte die Ermittler nach Saint-Denis geführt haben.
• Über die mutmaßlichen Attentäter werden immer mehr Details bekannt. Was wir bisher wissen, finden Sie hier zusammengefasst.
• Bei einer stundenlangen Anti-Terror-Operation in Saint-Denis im Norden von Paris haben sich die Einsatzkräfte Schießereien mit mutmaßlichen Terroristen geliefert. Dabei wurden 5000 Schüsse abgefeuert, sagte der zuständige Staatsanwalt auf einer Pressekonferenz.
• Eine Frau sprengte sich dabei in die Luft. Insgesamt starben zwei Menschen, acht wurden festgenommen. Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, ist laut einem Bericht der Washington Post unter den Toten. Der Staatsanwalt hat das nicht bestätigt. Eine Zusammenfassung der Ereignisse in Saint-Denis lesen Sie hier.
• Ermittler haben in der Nähe des Musikklubs Bataclan ein verdächtiges Handy gefunden. Das könnte die Ermittler nach Saint-Denis geführt haben.
• Über die mutmaßlichen Attentäter werden immer mehr Details bekannt. Was wir bisher wissen, finden Sie hier zusammengefasst.
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Philipp Seibt
An dieser Stelle beenden wir unseren Newsblog über die Ereignisse in Frankreich. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Anti-Terror-Einsatzes in Saint-Denis. Am Donnerstag wird Sie die Kollegin Katharina Blaß wieder ab 7 Uhr im Newsblog zu Paris auf dem Laufenden halten.
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Jörg Römer
In Italien sollen laut Medienberichten fünf Terrorverdächtige identifiziert worden sein, die Anschläge auf bekannte Sehenswürdigkeiten geplant haben könnten. Die US-Bundespolizei FBI habe die italienischen Behörden auf diese Personen mit arabischen Namen hingewiesen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Bisher seien sie aber noch auf freiem Fuß. Nach einem Bericht von "La Repubblica" könnten sie Anschläge auf den Petersdom in Rom sowie auf den Mailänder Dom und das Mailänder Opernhaus Scala geplant haben.
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Jörg Römer
Es ist ein kleiner Schritt Richtung Normalität: Die Schulen im Pariser Vorort Saint-Denis sollen morgen wieder geöffnet werden. Ausgenommen sind zwei Einrichtungen, die sich in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes befinden.
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Philipp Seibt
Die französische Regierung will während der bevorstehenden Klimakonferenz COP21 keine Demonstrationen zulassen. Außenminister Laurent Fabius, der die Konferenz leiten wird, begründete dies am Mittwoch in Paris mit der Sicherheitslage nach den jüngsten Anschlägen von Paris. Während der vom 30. November bis zum 11. Dezember dauernden Konferenz sowie einen Tag davor und danach sind in Paris und anderen Städten Frankreichs Demonstrationen verboten. Am 29. November und 12. Dezember waren Großdemonstrationen geplant.
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Jörg Römer
Wie hat der Pariser Vorort Saint-Denis den Polizeieinsatz verkraftet. Der Kollege Björn Hengst war vor Ort und hat seine Eindrücke geschildert.
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Jörg Römer
In Venedig haben sich Menschen auf dem berühmten Markusplatz versammelt, um der Opfer von Paris zu gedenken (Foto: DPA).
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DerSPIEGEL
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Jörg Römer
Der öffentliche Nahverkehr im Großraum Paris wird seit Montag um zehn Prozent weniger benutzt. Das teilte die RATP, der Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs, mit. Besonders an Stationen nahe touristischen Attraktionen sei das geringere Verkehrsaufkommen spürbar.
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Philipp Seibt
Auch im französischen Straßburg haben sich an diesem Abend Tausende versammelt.
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Philipp Seibt
Menschen in Straßburg zünden Kerzen an. Auf einem Plakat steht: "Je suis Paris" - "Ich bin Paris". (Foto: AFP)
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Philipp Seibt
Mehrere der mutmaßlichen Attentäter hatten Verbindungen in den Brüsseler Stadtteil Molenbeek. Dort versammelten sich an diesem Abend Menschen zu einer Mahnwache.
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Philipp Seibt
Im Brüsseler Stadtteil Molenbeek gedenken Menschen mit Kerzen und Plakaten den Opfern der Anschläge in Paris. (Foto: AP)
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Jörg Römer
Maßnahme für mehr Transparenz: Luxemburg hat den Verkauf anonymer Prepaid-Karten verboten, damit diese nicht von Terroristen benutzt werden können. Premierminister Xavier Bettel betrachte die Mobilfunk-Karten, die bisher ohne Angabe von Name und Adresse erworben werden konnten, als Sicherheitslücke, sagte ein Regierungssprecher. In Zukunft müssten die Käufer von Prepaid-Karten ihren Ausweis zeigen. Die Luxemburger Post entschied, ab sofort keine Prepaid-Karten mehr anonym zu verkaufen. Andere Anbieter anonymer Telefonkarten seien ebenfalls darum gebeten worden, sagte der Sprecher.
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Philipp Seibt
Der herrenlose Koffer am Bonner Hauptbahnhof war harmlos: Er war leer. Das teilte die Polizei am Abend mit. Nach dem Fund am Nachmittag waren die U-Bahnsteige des Bahnhofs für zweieinhalb Stunden gesperrt gewesen. U-Bahnen konnten die Station nicht anfahren.
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Philipp Seibt
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Jörg Römer
Die Aufnahmen sollen Teile der etwa einstündigen Schießerei zeigen
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Philipp Seibt
Die französische Polizei hatte laut Molins aus abgehörten Telefonaten Hinweise erhalten, dass sich der Drahtzieher Abaaoud in der Wohnung in Saint-Denis aufhalten könnte. Der meistgesuchte Islamist Belgiens, der für den IS in Syrien gekämpft haben soll, lebte früher in der Brüsseler Islamistenhochburg Molenbeek.
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Jörg Römer
Nun ist die Pressekonferenz vorbei - eine Bestätigung des Todes von Abdelhamid Abaaoud wollte Staatsanwalt François Molins nicht geben.
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Philipp Seibt
"5000 Patronen": der Staatsanwalt François Molins am Mittwochabend bei der Pressekonferenz. (Foto: AFP)
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Philipp Seibt
Es gab laut Molins am heutigen Tag 8 Festnahmen, sieben Männer und eine Frau. Der mutmaßliche Drahtzieher der Attacken von Paris, Abdelhamid Abaaoud, ist laut Molins nicht darunter.
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Jörg Römer
"Wir können Ihnen noch keine weiteren Details zu den beiden Toten geben. Der Zustand der Leichen macht es uns unmöglich zu sagen, wer es ist. Die Aktivitäten zur Identifizierung dauern noch an", teilte die Staatsanwaltschaft mit.
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Philipp Seibt
Bei den Ermittlungen zu den Attacken von Paris wurde laut Molins ein wahres Kriegsarsenal gefunden, darunter Kalaschnikows und Sprengstoff. Es gibt mehrere konspirative Wohnungen: in Alfortville, in Bobigny und eine in Saint-Denis. Es habe sich um eine minutiös geplante Kommando-Aktion gehandelt.
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Philipp Seibt
Molins: Einsatz am heutigen Mittwoch sei sehr komplex gewesen. Die Polizei habe 5000 Patronen verschossen. Eine Panzertür erschwerte den Zugriff der Spezialkräfte.
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Philipp Seibt
830 Polizisten und Sicherheitskräfte sind laut Molins seit vergangenem Freitag im Einsatz. Mit Erfolg: Eine neue Gruppe von Terroristen wurde gefasst, die offenbar bereit zu weiterer Aktion war.
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Jörg Römer
Die Zeitung gab allerdings keine weiteren Details bekannt. Sie berief sich bei ihrer Quelle auf nationale Geheimdienstkreise.
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Philipp Seibt
Unbestätigter Bericht: Der mutmaßliche Drahtzieher der Attacken von Paris, Abdelhamid Abaaoud, ist tot. Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf zwei französische Offizielle.
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Philipp Seibt
Bei den Anschlägen von Paris sind drei Teams koordiniert vorgegangen. Das sagte der oberste Staatswanwalt, François Molins, am Mittwochabend in Paris.
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Jörg Römer
Es war ein Häuserkampf zwischen Polizei und mutmaßlichen Terroristen: Was die Einsätze seit dem frühen Morgen an neuen Erkenntnissen gebracht haben, will der oberste Staatsanwalt, François Molins, nun in einer Pressekonferenz im Pariser Justizpalast bekannt geben.
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Jörg Römer
Derzeit soll eine U-Bahnstation im Bonner Hauptbahnhof evakuiert werden, so Medienberichte. Der Grund sei ein herrenloser Koffer. Alle U-Bahn-Gleise zwischen Bonn West und Heussallee seien nun gesperrt.
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Philipp Seibt
Nach den Anschlägen sind noch immer 195 Menschen im Krankenhaus. 41 davon seien auf der Intensivstation, sagte der französische Gesundheitsminister. Der Minister korrigierte auch die Gesamtzahl der Verletzten nach oben: von 352 auf 368.
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Jörg Römer
Spuren des Polizeieinsatzes in Saint-Denis
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Jörg Römer
Derzeit prüft die Polizei per DNA-Analysen, ob sich der gesuchte mutmaßliche Drahtzieher Abdelhamid Abaaoud unter den Personen in Saint-Denis befunden hat.
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Jörg Römer
Ein BBC-Reporter meldet gerade, dass die Spurensicherer der Polizei Saint-Denis verlassen haben. Dabei soll ein Leichensack abtransportiert worden sein.
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Gavin Lee
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Jörg Römer
Frankreich fordert von seinen europäischen Partnern eine stärkere Kontrolle der Außengrenzen. Insbesondere die griechisch-türkische Grenze, die am häufigsten von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa genutzt werde, müsse besser überwacht werden, heißt es in einem Positionspapier für das Sondertreffen der EU-Innen- und Justizminister in Brüssel.
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Jörg Römer
Die Eagles of Death Metal sind nach den Anschlägen zurück in den USA. Die Band hatte im Bataclan ein Konzert gegeben, als die Terroristen ihre Attacken in dem Pariser Klub gestartet hatten. Alle Musiker haben den Anschlag überlebt - Mitglieder ihrer Crew kamen aber ums Leben.
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Jörg Römer
Die Polizei untersucht nach der Schießerei und den Zugriffen in Saint-Denis weiter den Tatort - ein Haus in der Rue Corbillon (Foto:AFP).
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Katharina Blaß
Im Norden von Paris, in Saint-Denis, gab es am Mittwochmorgen eine Anti-Terror-Operation. Es hat Schusswechsel gegeben, mehrere Polizisten wurden verletzt. Eine Spezialeinheit suchte dort von 4.30 Uhr bis 11.50 Uhr nach einem Verdächtigen, der im Zusammenhang mit den Anschlägen vom Freitag stehen soll.
Ob der als Hintermann der Anschläge gesuchte Abdelhamid Abaaoud zu den sieben Festgenommenen gehört, ist bislang unklar.
Der französische Innenminister hat den Tod zweier Verdächtiger in der belagerten Wohnung bestätigt, darunter die Frau, die sich in die Luft gesprengt hatte.
Hier lesen Sie eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse.
Ob der als Hintermann der Anschläge gesuchte Abdelhamid Abaaoud zu den sieben Festgenommenen gehört, ist bislang unklar.
Der französische Innenminister hat den Tod zweier Verdächtiger in der belagerten Wohnung bestätigt, darunter die Frau, die sich in die Luft gesprengt hatte.
Hier lesen Sie eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse.
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Holger Dambeck
"Es ist wichtig, die Händler auf den Weihnachtsmärkten zu unterstützen", schreibt die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, in einem Tweet. "Das Leben in Paris muss weitergehen." Hidalgo hat am Mittwoch den Weihnachtsmarkt am Champs Elysées besucht, der nun wieder geöffnet wurde.
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Jörg Römer
Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve hat eine erste Bilanz der vergangenen Nacht und des Morgens gezogen. Demnach wurden bei den Polizeieinsätzen 118 Hausdurchsuchungen vorgenommen - 29 Menschen wurden festgenommen und 34 Waffen wurden sichergestellt. Zu weiteren Einzelheiten hat der oberste Staatsanwalt, François Molins, für 19 Uhr eine Pressekonferenz im Justizpalast vom Paris angekündigt.
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Holger Dambeck
Beim Zugriff der Polizei in einer Wohnung in Saint-Denis hat sich am Morgen eine Frau in die Luft gesprengt. Sollte sich die Vermutung bestätigen, dass sie wie die Attentäter von Paris zum IS gehört, wäre das ein Novum. Denn die Terrororganisation hat bislang noch nie Frauen für Selbstmordanschläge eingesetzt – im Unterschied etwa zur Hamas. Allerdings müssen noch die genauen Umstände geklärt werden – die Frau könnte auch spontan gehandelt haben. Ihre Identität ist bislang nicht geklärt – ebenso wie die des in derselben Wohnung erschossenen Mannes.
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Jörg Römer
Die französischen Ermittler haben laut dem dem Auswärtigen Amt keine weiteren Deutschen unter den 129 Todesopfern von Paris identifiziert. Bereits seit Anfang der Woche ist bekannt, dass zwei Deutsche bei den Attentaten am Freitagabend getötet wurden. Bei der Terrorserie starben ein 28-jähriger Architekt aus Oberbayern und ein 51-jähriger Niedersachse, der mit seiner Familie seit Jahren bei Dijon in Frankreich lebte.
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Katharina Blaß
Rund 100.000 Muslime sollen von der Terrormiliz "Islamischer Staat" getötet worden sein. Die Opfer seien im vergangenen Jahr in Syrien und im Irak getötet worden. Diese Schätzung stammt vom König Abdullah II, dem König von Jordanien. Die Anschläge in Paris seien ein weiteres Beispiel für die Notwendigkeit "einen globalen Krieg gegen den Terror" zu führen. Die Welt brauche einen "ganzheitlichen Ansatz", um gegen die Geißel des Terrors zu kämpfen.
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Philipp Seibt
Hier die versprochene Meldung zum Foto des "Islamischen Staates" der angeblichen Flugzeugbombe. Die Bombe soll die russische Passagiermaschine über dem Sinai zum Absturz gebracht haben.
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Philipp Seibt
Nach den Anschlägen in Paris haben weitere europäische Länder ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. In Schweden wurde die Terrorgefahr auf das zweithöchste Niveau erhöht. Im Vatikan wurde das Sicherheitspersonal des Papstes deutlich aufgestockt.
Die Regierung der Slowakei will unterdessen die Anti-Terror-Gesetze des Landes verschärfen: Die Befugnisse der Sicherheitsbehörden sollen erweitert, die Rechte von Terrorverdächtigen eingeschränkt werden. Bereits am Wochenende hatten zahlreiche Länder auf die Anschläge in Paris reagiert.
Die Regierung der Slowakei will unterdessen die Anti-Terror-Gesetze des Landes verschärfen: Die Befugnisse der Sicherheitsbehörden sollen erweitert, die Rechte von Terrorverdächtigen eingeschränkt werden. Bereits am Wochenende hatten zahlreiche Länder auf die Anschläge in Paris reagiert.
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Jörg Römer
Entwarnung in Paris: Der Gare du Nord ist inzwischen wieder freigegeben. Die Menschen strömen zurück in den Bahnhof.
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Jörg Römer
Der "Islamische Staat" soll ein Foto der Bombe verbreitet haben, die das russische Flugzeug über dem Sinai zum Absturz gebracht haben soll. Derzeit bereitet unser Kollege Christoph Sydow ein Meldung vor.
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Holger Dambeck
Kriminaltechniker in der Rue Corbillon: Die heftigen Schusswechsel und Explosionen haben Spuren auf der Straße hinterlassen. Die Schießerei am frühen Morgen dauerte mit Unterbrechungen fast zwei Stunden. Etwa 15 Menschen, darunter Kinder, sind aus dem gestürmten Gebäude in Sicherheit gebracht worden (Foto: AFP).
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Jörg Römer
Laut verschiedenen Quellen wurde gerade der Pariser Bahnhof Gare du Nord geräumt. Die Menschen stehen vor dem Gebäude.
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oliverjamesking
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Holger Dambeck
Forensiker am erstürmten Gebäude in Saint-Denis: Experten durchkämmen derzeit das Haus in der Rue Corbillon, in dem heute ein mutmaßlicher Terrorist erschossen wurde. Eine Frau hatte sich zudem in die Luft gesprengt. Die Identität der beiden Toten ist bislang nicht geklärt. Fünf Polizisten wurden verletzt. Fernsehbilder zeigen schwere Schäden am Gebäude: Fenster sind geborsten, das Mauerwerk hat Risse (Foto: Getty Images).
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Philipp Seibt
Nicht nur Saint-Denis: In ganz Frankreich ist die Polizei seit den Anschlägen am Freitag im Einsatz. Bei 414 Durchsuchungen hätten die Einsatzkräfte 60 Menschen festgenommen und zahlreiche Waffen gefunden, teilte das französische Innenministerium mit. Darunter sind 11 Feuerwaffen, wie sie das Militär nutzt, 33 Gewehre und 31 Handfeuerwaffen. 118 Menschen wurden unter Hausarrest gestellt - eine Maßnahme, die durch den Ausnahmezustand möglich wurde.
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Jörg Römer
"Wir können nicht jeden Hinweis in der Öffentlickeit diskutieren - nicht vor einer Lage und nicht nach einer Lage." Das sagt Bundesinnenminister Thomas de Maizière gerade auf der Herbsttagung des BKA zur Informationspolitik nach der Absage des Fußballländerspiels gestern.
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Jörg Römer
Die Polizei in Europa ist auf der Suche nach einem Citroën Xsara mit dem Kennzeichen AE-113-SY. Damit könnte der gesuchte Salah Abdeslam nach Spanien geflüchtet sein, vermuten die Ermittler.
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Antidisturbios UIP
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Jörg Römer
Vorsichtige Entwarnung für Deutschland: Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz, betonte, es gebe aktuell keine konkreten Terrorhinweise für andere Orte in Deutschland. Die Bedrohung in Hannover sei "sehr isoliert" gewesen, sagte der rheinland-pfälzische SPD-Innenminister. Die Deutsche Fußball Liga erklärte, die Bundesligaspiele am Wochenende würden wie geplant stattfinden.
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Katharina Blaß
SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Björn Hengst teilt neue Erkenntnisse aus Saint-Denis mit.
Unbestätigten Medienberichten zufolge soll es sich bei der Frau, die sich bei dem Polizeieinsatz in die Luft sprengte, um eine Cousine von Abdelhamid Abaaoud handeln, dem mutmaßlichen Drahtzieher der Attentate von Paris.
Die Frau wird seit Längerem von der Polizei beobachtet. Eine Überwachung ihres Handys soll demnach auch zu dem massiven Einsatz der Sicherheitskräfte an diesem Mittwoch in Saint-Denis geführt haben.
Unbestätigten Medienberichten zufolge soll es sich bei der Frau, die sich bei dem Polizeieinsatz in die Luft sprengte, um eine Cousine von Abdelhamid Abaaoud handeln, dem mutmaßlichen Drahtzieher der Attentate von Paris.
Die Frau wird seit Längerem von der Polizei beobachtet. Eine Überwachung ihres Handys soll demnach auch zu dem massiven Einsatz der Sicherheitskräfte an diesem Mittwoch in Saint-Denis geführt haben.
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Katharina Blaß
Der Hashtag #jesuischien wabert durch die sozialen Netzwerke. Mitleidsbekundungen für den getöteten Hund während der Anti-Terror-Operation in Saint-Denis.
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Michael Kröger
Staatspräsident François Hollande will alle Einrichtungen schließen lassen, die den Terrorismus fördern. Ein Gesetz soll staatliche Stellen ermächtigen, auch Moscheen und Gemeinschaften zu verbieten, die mögliche Attentäter unterstützen. Es soll drei Monate lang gültig sein.
Am Donnerstag und am Freitag soll das Gesetz in Parlament und Senat beraten werden. Eine Entscheidung wird zum Ende der Woche erwartet.
Am Donnerstag und am Freitag soll das Gesetz in Parlament und Senat beraten werden. Eine Entscheidung wird zum Ende der Woche erwartet.
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Katharina Blaß
Alle 129 Todesopfer der Anschläge vom vergangenen Freitag sind identifiziert. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP und beruft sich dabei auf die französische Regierung.
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Michael Kröger
60 bis 80 Bewohner aus der unmittelbaren Nachbarschaft des Terroristennests haben das Angebot auf psychotherapeutische Hilfe angenommen. "Der Lärm der Explosionen und Schüsse hat sie zutiefst verstört", sagte Jean-Marc Agostinucci vom Französischen Roten Kreuz.
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Michael Kröger
Staatspräsident François Hollande hat in einer Fernsehansprache zu einer großen Koalition gegen den "Islamischen Staat" aufgerufen. Die Terrororganisation bedrohe die ganze Welt und habe weitere Massaker im Mittleren Osten angekündigt. Er sprach erneut von einem Krieg, in dem sich Frankreich befinde.
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Holger Dambeck
Heftige Schießerei am frühen Morgen in Saint-Denis: Auf dem Amateurvideo ist Maschinengewehrfeuer zu hören. Es soll vom Polizeizugriff stammen, der am Morgen begonnen hatte. Anwohner berichten, sie seien gegen 4.25 Uhr vom Lärm des Schusswechsels geweckt worden. Bei der bis zum Vormittag dauernden Aktion starben zwei Terroristen, darunter eine Frau, die sich gesprengt hatte. Zudem nahm die Polizei sieben Verdächtige fest, fünf davon in dem erstürmten Haus in der Rue Corbillon (Saint-Denis).
Attentats de Paris: opération du Raid à Saint-Denis
von BFMTV via YouTube
Attentats de Paris: opération du Raid à Saint-Denis
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Michael Kröger
Die französischen Ermittler sind den Terrorverdächtigen in Saint-Denis durch Auswertungen überwachter Telefongespräche auf die Spur gekommen. Daraus hätten sich Hinweise ergeben, dass Abdelhamid Abaaoud sich in einer konspirativen Wohnung dort aufhalten könnte, sagte der für Terrorismus zuständige oberste Staatsanwalt François Molins am Mittwoch nach dem Ende der stundenlangen Aktion.
Die Identität der getöteten und festgenommenen mutmaßlichen Terroristen ist nach seinen Angaben noch nicht geklärt. Molins kündigte für den späteren Nachmittag eine Pressekonferenz mit Einzelheiten an.
Die Identität der getöteten und festgenommenen mutmaßlichen Terroristen ist nach seinen Angaben noch nicht geklärt. Molins kündigte für den späteren Nachmittag eine Pressekonferenz mit Einzelheiten an.
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Katharina Blaß
Die Polizei hat eine Kirche in Saint-Denis umstellt. Neun Polizisten haben die Tür eines Seiteneingangs aufgebrochen. Was sie dort vermuten, ist bislang unklar.
Foto: AFP
Foto: AFP
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Holger Dambeck
Der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" im südfranzösischen Toulon kurz vor dem Auslaufen Richtung Naher Osten. Das Flaggschiff der französischen Marine soll sich am Kampf gegen den IS in Syrien beteiligen (Foto: AFP).
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Michael Kröger
Auch nach dem Ende des Anti-Terror-Einsatzes herrscht in Saint-Denis noch eine Art Ausnahmezustand. Schulen und viele Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Anwohner, die in dem gestürmten Gebäude wohnen und von der Polizei in Sicherheit gebracht worden waren, sollen psychologische Hilfe angeboten bekommen.
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Holger Dambeck
Der heutige Polizeieinsatz in Saint-Denis fand ganz in der Nähe des Stade de France statt. Grafik: SPIEGEL ONLINE
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Holger Dambeck
Die Gendarmerie weist in einem Tweet auf landesweit laufende Kontrollen hin und bittet die Bürger, die Position von Sicherheitskräften nicht publik zu machen, etwa über soziale Netzwerke.
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Michael Kröger
Foto: AFP
Die Polizei hat den Einsatz in Saint-Denis beendet, wie ein Regierungssprecher bestätigt. Das Gebiet werde trotzdem noch weiträumig gesichert, hieß es aus Polizeikreisen.
Die Polizei hat den Einsatz in Saint-Denis beendet, wie ein Regierungssprecher bestätigt. Das Gebiet werde trotzdem noch weiträumig gesichert, hieß es aus Polizeikreisen.
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Katharina Blaß
Polizisten führen einen kaum bekleideten Mann ab. Er scheint verletzt zu sein. Foto: Reuters
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Katharina Blaß
Unser SPIEGEL-ONLINE Korrespondent Björn Hengst teilt gerade mit:
Soeben ist eine Person aus belagerten Haus von schwer bewaffneten Einsatzkräften abgeführt worden. Um wen es sich handelt, ist bislang unklar. Die Person scheint verletzt zu sein.
Soeben ist eine Person aus belagerten Haus von schwer bewaffneten Einsatzkräften abgeführt worden. Um wen es sich handelt, ist bislang unklar. Die Person scheint verletzt zu sein.
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Holger Dambeck
Die Polizei hat Anwohner aus dem in Saint-Denis belagerten Haus geführt. In dem Gebäude könnte sich noch ein Terrorist befinden. Zuvor hatte sich darin eine Frau in die Luft gesprengt. Im Livestream aus der Rue du Corbillon in Saint-Denis nördlich von Paris war eine Frau mit Kopftuch zu sehen - umringt von schwer bewaffneten Spezialkräften. Bewohner des Viertels waren zuvor aufgefordert worden, sich von Fenstern fern zu halten.
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Katharina Blaß
Die Nachrichtenagentur AP meldet unter Berufung auf Polizeikreise, dass zwei weitere Männer in Saint-Denis festgenommen wurden.
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Michael Kröger
Der Einsatz der Spezialkräfte in Saint-Denis galt womöglich nicht allein Abdelhamid Abaaoud, dem Drahtzieher der Attentate vom Freitag. Einem Insider zufolge ging es um eine weitere Extremistenzelle. Die Gruppe habe einen Anschlag im Pariser Geschäftsviertel La Defense geplant, sagte eine mit den Ermittlungen vertraute Person. "Das ist eine neue Zelle."
Le-Monde-Journalisten und Le Nouvel Observateur dementieren mit Verweis auf "Polizeiquellen" die Meldung vom geplanten Attentat auf La Défense.
Le-Monde-Journalisten und Le Nouvel Observateur dementieren mit Verweis auf "Polizeiquellen" die Meldung vom geplanten Attentat auf La Défense.
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Katharina Blaß
Polizei gibt bekannt: Eine siebenjährige Kampfhündin der Anti-Terror-Einheit Raid namens Diesel wurde heute morgen beim Einsatz in Saint-Denis von den Terroristen getötet.
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Michael Kröger
Der US-Geheimdienst kannte offensichtlich die meisten der Paris-Attentäter. Wie ein Abgeordneter der Nachrichtenagentur AP mitteilte, standen alle bis auf einen auf der sogenannten no-fly-list. Auf dieser Liste stehen diejenigen, die kein Flugzeug besteigen dürfen, das den amerikanischen Luftraum passiert.
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Holger Dambeck
Die Situation in der Rue du Corbillon in Saint-Denis nördlich von Paris erinnert an die Belagerung einer Wohnung in Toulouse im März 2012. Der Terrorist Mohammed Merah hatte sich 30 Stunden lang in seiner Wohnung verschanzt, bis er bei einem Ausbruchsversuch von der Polizei erschossen wurde. Merah hatte zuvor insgesamt sieben Menschen getötet, darunter französische Soldaten und französisch-israelische Kinder.
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Michael Kröger
Foto: AFP
Noch immer sind die Straßen rund um das Versteck der Terrorverdächtigen weiträumig abgesperrt. In dem Viertel in Saint-Denis herrscht Ausnahmezustand, die Schulen sind geschlossen.
Noch immer sind die Straßen rund um das Versteck der Terrorverdächtigen weiträumig abgesperrt. In dem Viertel in Saint-Denis herrscht Ausnahmezustand, die Schulen sind geschlossen.
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Katharina Blaß
Die Polizei hat soeben bekannt gegeben, dass fünf Polizisten der Anti-Terror-Einheit Raid leicht verletzt wurden.
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Holger Dambeck
Der Link zum Video bei BFMTV, in dem ein etwa 30-Jähriger Bewohner der Rue du Corbillon in Saint-Denis erklärt, dass er zwei Belgier beherbergt habe, bei denen es sich offenbar um zwei Terroristen handelt.
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Holger Dambeck
Der Mann, der offenbar zwei Terroristen in seiner Wohnung in Saint-Denis beherbergt hat, gab vor seiner Festnahme dem französischen Nachrichtenkanal BFMTV noch ein kurzes Interview. „Ein Freund bat mich, die Leute für ein paar Tage unterzubringen“, sagt er. Er habe nicht gewusst, dass es sich um Terroristen gehandelt habe. Er habe die Gäste auch nicht gekannt. (Foto: BFMTV)
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Katharina Blaß
Unser SPIEGEL-Kollege Björn Hengst ist ebenfalls vor Ort. Er schildert:
Die Polizei in Saint-Denis hat das Gelände rund um den Einsatzort weiträumig abgesperrt. Mittlerweile haben sich hier Dutzende Kamerateams eingefunden, auch viele Passanten stehen an den Absperrbändern. "Oh mein Gott, dieser Wahnsinn ist immer noch nicht vorbei", sagte ein Rentner, der in der Nacht von den Schüssen und Explosionen wach geworden war.
Die Polizei in Saint-Denis hat das Gelände rund um den Einsatzort weiträumig abgesperrt. Mittlerweile haben sich hier Dutzende Kamerateams eingefunden, auch viele Passanten stehen an den Absperrbändern. "Oh mein Gott, dieser Wahnsinn ist immer noch nicht vorbei", sagte ein Rentner, der in der Nacht von den Schüssen und Explosionen wach geworden war.
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Michael Kröger
Während die Spezialkräfte in Europa fieberhaft nach den Attentätern von Paris fahnden, fliegen Bomber aus Frankreich und anderen Ländern Angriffe auf Ziele in Syrien. Bei den Luftschlägen sind in den vergangenen drei Tagen nach Angaben von Beobachtern mindestens 33 Kämpfer der Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) getötet worden.
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Katharina Blaß
Unser SPIEGEL-Korrespondent Mathieu von Rohr berichtet:
"Abaaoud war zwar das Ziel der Operation, aber die Behörden wissen nach wie vor nicht, ob er wirklich im Appartement war, bzw. ist. Klar ist die Zahl der Festgenommenen: drei mutmaßliche Terroristen und zwei Personen, die sich in der Nähe befanden - höchstwahrscheinlich der Besitzer des Appartements. Der wurde vor seiner Festnahme noch interviewt, er erzählte, er habe die Leute nicht gekannt, Freunde hätten ihn gebeten, diese Leute bei sich unterzubringen, sie hätten nur nach Wasser verlangt und gefragt, wo sie hier beten gehen könnten. Die Bilder im Fernsehen sind beeindruckend, Saint-Denis wirkt wie im Kriegszustand mit all diesen schwer bewaffneten Spezialkräften mit Sturmhelmen, kugelsicheren Westen, dazu Soldaten im Tarnfleck. Und viele Krankenwagen."
"Abaaoud war zwar das Ziel der Operation, aber die Behörden wissen nach wie vor nicht, ob er wirklich im Appartement war, bzw. ist. Klar ist die Zahl der Festgenommenen: drei mutmaßliche Terroristen und zwei Personen, die sich in der Nähe befanden - höchstwahrscheinlich der Besitzer des Appartements. Der wurde vor seiner Festnahme noch interviewt, er erzählte, er habe die Leute nicht gekannt, Freunde hätten ihn gebeten, diese Leute bei sich unterzubringen, sie hätten nur nach Wasser verlangt und gefragt, wo sie hier beten gehen könnten. Die Bilder im Fernsehen sind beeindruckend, Saint-Denis wirkt wie im Kriegszustand mit all diesen schwer bewaffneten Spezialkräften mit Sturmhelmen, kugelsicheren Westen, dazu Soldaten im Tarnfleck. Und viele Krankenwagen."
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Katharina Blaß
Der gesuchte Abdelhamid Abaaoud wohl nicht unter den fünf Festgenommenen. Die Zeitung "Le Figaro" zitiert die Polizei mit den Worten, es sei "sehr wahrscheinlich", dass sich der Gesuchte noch in der Wohnung befinden könnte.
Abaaoud gilt als mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge auf Paris.
Abaaoud gilt als mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge auf Paris.
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Katharina Blaß
Die Zeitung "Le Figaro" und die Nachrichtenagentur dpa melden, dass sich noch eine verdächtige Person in der Wohnung befindet, der Einsatz geht also weiter.
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Katharina Blaß
Das ist die bisherige Bilanz des Einsatzes in Saint-Denis laut dem Radionsender Europe 1 , der sich auf Ermittlerkreise beruft: • Zwei tote Terroristen, drei wurden festgenommen
• Eine Frau hat sich in die Luft gesprengt
• Eine Zivilist stirbt durch einen Querschläger
Die Pariser Staatsanwaltschaft hat bislang nur bestätigt, dass sich die Frau in der Wohnung gesprengt hat. Außerdem seien drei verdächtige Personen in der Wohnung festgenommen worden und zwei in der Nähe.
• Eine Frau hat sich in die Luft gesprengt
• Eine Zivilist stirbt durch einen Querschläger
Die Pariser Staatsanwaltschaft hat bislang nur bestätigt, dass sich die Frau in der Wohnung gesprengt hat. Außerdem seien drei verdächtige Personen in der Wohnung festgenommen worden und zwei in der Nähe.
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Katharina Blaß
In Hannover hat sich die Lage am Morgen nach dem abgesagten Länderspiel beruhigt, ein Großteil der Polizei zieht ab. Nach dem aus Sicherheitsgründen abgesagten Fußball-Länderspiel wurde weder Sprengstoff gefunden noch jemand festgenommen. Nach wie vor sei die Polizei präsent, "allerdings mit deutlich geringeren Kräften", sagte eine Polizeisprecherin.
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Michael Kröger
In Paris ist Staatspräsident François Hollande mit Premier Manuel Valls und Innenminister Bernard Cazeneuve zusammengetroffen, um sich über den Polizeieinsatz in Saint-Denis zu informieren. Drei Verdächtige sind nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP festgenommen worden.
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Katharina Blaß
In Saint-Denis herrscht eine sehr aggressive Stimmung, berichtet Marie Gross, die mit einem Team von SPIEGEL TV vor Ort ist. "Die Polizisten schreien jeden hier an, die Hände aus den Taschen zu nehmen."
Die Aktion ist noch immer in vollem Gange. Noch immer kommen weitere Lkw an und bringen weitere schwer bewaffnete Soldaten nach Saint-Denis.
Die Aktion ist noch immer in vollem Gange. Noch immer kommen weitere Lkw an und bringen weitere schwer bewaffnete Soldaten nach Saint-Denis.
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Katharina Blaß
50 Soldaten sind neben diversen Anti-Terror-Spezialkräften wie Raid und BRI vor Ort. Es ist wohl das erste Mal, dass die Armee entsendet wird.
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Michael Kröger
Der Sender Francetv info zitiert einen Augenzeugen des Polizeieinsatzes in Saint-Denis. Dieser berichtet von einer starken Detonation. Gegen 4.15 Uhr sei er von den Schüssen geweckt worden. Er habe versucht, vom Fenster seiner Wohnung in der zweiten Etage aus, etwas zu sehen, ein Polizist habe ihn aufgefordert, in der Wohnung zu bleiben.
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Katharina Blaß
Zusammenfassung des aktuellen Stands: Die französische Armee hat die Pariser Vorstadt Saint-Denis weiträumig abgesperrt. Hubschrauber kreisen über dem Viertel. Die Anwohner sind aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Einige Personen sollen sich in einem Haus verschanzt haben.
Die Anzahl der Toten und Verletzten, und ob es einen Zugriff gegeben hat, ist bislang nicht bestätigt. Polizeiquellen geben aber an, dass sich eine Frau mit einem Sprengstoffgürtel in der Wohnung in die Luft gesprengt haben soll und dabei einen weiteren Verdächtigen in den Tod riss. Ein weiterer Verdächtiger soll sich noch verschanzt halten.
Die Anzahl der Toten und Verletzten, und ob es einen Zugriff gegeben hat, ist bislang nicht bestätigt. Polizeiquellen geben aber an, dass sich eine Frau mit einem Sprengstoffgürtel in der Wohnung in die Luft gesprengt haben soll und dabei einen weiteren Verdächtigen in den Tod riss. Ein weiterer Verdächtiger soll sich noch verschanzt halten.
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Katharina Blaß
Rettungswagen stehen in Saint-Denis bereit. Foto: dpa
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Katharina Blaß
Wie die Zeitung „Le Monde“ berichtet, soll der Dschihadist Fabien Clain, der Sprecher der IS-Audiobotschaft, schon im Jahr 2009 die Betreiber des Konzertsaals Bataclan als zionistisch bezeichnet und ihnen gedroht haben. Der 37-Jährige aus Toulouse war im selben Jahr zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden.
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Michael Kröger
Die Anschläge von Paris hätten womöglich verhindert werden können, wenn Edward Snowden den weltweiten Spähapparat der Geheimdienste nicht offengelegt hätte. Das jedenfalls ist die Überzeugung von CIA-Chef John Brennan. Beweise dafür kann er allerdings nicht vorlegen.
Die Arbeit der Geheimdienstler sei viel schwieriger geworden, sagte Brennan, denn die Terroristen hätten gelernt, "was zu tun ist, um ihre Aktivitäten vor den Behörden zu verschleiern.", sagte Brennan bei einer Veranstaltung des Thinktanks Center for Strategic and International Studies. Die Extremisten verfügten über "technologische Fähigkeiten", die eine Aufdeckung von Anschlagsplänen "außerordentlich schwer" machten.
Die Arbeit der Geheimdienstler sei viel schwieriger geworden, sagte Brennan, denn die Terroristen hätten gelernt, "was zu tun ist, um ihre Aktivitäten vor den Behörden zu verschleiern.", sagte Brennan bei einer Veranstaltung des Thinktanks Center for Strategic and International Studies. Die Extremisten verfügten über "technologische Fähigkeiten", die eine Aufdeckung von Anschlagsplänen "außerordentlich schwer" machten.
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Katharina Blaß
Zur Erinnerung: Das ist der gesuchte Abdelhamid Abaaoud:
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Katharina Blaß
Die Journalistin Claire Hache twittert ein Bild aus Saint-Denis:
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Katharina Blaß
Liebe Leser, die Nachrichtenlage zwingt uns, den "Morgen live", wie Sie ihn kennen, an dieser Stelle zu beenden. Ab nun konzentrieren wir unsere Berichterstattung auf die Terroranschläge in Paris und deren Folgen. Bleiben Sie bei uns, wir informieren Sie über den derzeit laufenden Anti-Terror-Einsatz in Saint-Denis und weitere Ermittlungsergebnisse aus Hannover.
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Katharina Blaß
Die Polizei bittet die Anwohner in Saint-Denis die Sicherheitsabsperrungen zu beachten und die Ermittler nicht bei der Arbeit zu stören. Die Ermittlungen dauern an.
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Katharina Blaß
Am Morgen nach dem abgesagten Spiel leuchtet die Begrüßungstafel einsam ins Leere. Foto: dpa
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Katharina Blaß
Es gibt tatsächlich eine erfreuliche Nachricht aus Paris an diesem Morgen:
Die Versorgung der hunderten Verletzen der Anschläge am Freitagabend soll reibungslos verlaufen sein. Präsident François Hollande sprach von einem "bemerkenswerten" System, Gesundheitsministerin Marisol Touraine hob die "perfekte Versorgung der Opfer" hervor. Auch der Ärztevertreter Loic Capron von der Organisation der Pariser Krankenhäuser und Rettungsdienste (AP-HP) betont, alle seien "der unvorstellbaren Herausforderung gewachsen" gewesen. Insgsamt waren in den Mitgliedseinrichtungen der AP-HP 433 Menschen versorgt worden, darunter 80 Schwerverletzte.
Die Versorgung der hunderten Verletzen der Anschläge am Freitagabend soll reibungslos verlaufen sein. Präsident François Hollande sprach von einem "bemerkenswerten" System, Gesundheitsministerin Marisol Touraine hob die "perfekte Versorgung der Opfer" hervor. Auch der Ärztevertreter Loic Capron von der Organisation der Pariser Krankenhäuser und Rettungsdienste (AP-HP) betont, alle seien "der unvorstellbaren Herausforderung gewachsen" gewesen. Insgsamt waren in den Mitgliedseinrichtungen der AP-HP 433 Menschen versorgt worden, darunter 80 Schwerverletzte.
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Katharina Blaß
In Paris sagte offenbar eine mit den Ermittlungen vertraute Person, in einem Abfallkorb in der Nähe der Konzerthalle Bataclan, in der allein 89 Menschen getötet wurden, sei ein verdächtiges Handy gefunden worden. Darauf befinde sich eine SMS, die dem Sinn nach "Los geht's" laute.
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Katharina Blaß
Im Pariser Vorort Saint-Denis, wo zurzeit eine Anti-Terror-Einheit einen Verdächtigen jagt, ist der Bahnverkehr eingestellt worden. Der Bahnhof und die Schulen in der Innenstadt sind geschlossen. Das berichtet der Radiosender Europe 1.
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Katharina Blaß
Nach der Terrorserie in Paris und angesichts der Gefährdungslage auch in Deutschland will die Polizei Weihnachtsmärkte besonders beobachten. Angekündigt wurde das bisher etwa in Berlin, Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern. Dazu kommen verstärkte Sicherheitsmaßnahmen der Weihnachtsmarktbetreiber durch zusätzliche Wachleute. Die meisten Weihnachtsmärkte eröffnen am kommenden Montag.
Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) geht nicht davon aus, dass Weihnachtsmärkte in seinem Land abgesagt werden müssen. "Aber wir werden die Sicherheitslage sehr sorgfältig mit den Veranstaltern besprechen.
Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) geht nicht davon aus, dass Weihnachtsmärkte in seinem Land abgesagt werden müssen. "Aber wir werden die Sicherheitslage sehr sorgfältig mit den Veranstaltern besprechen.
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Katharina Blaß
Ein Zeuge sagt dem Sender BFMTV offenbar, dass der Schusswechsel noch andauert.
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Katharina Blaß
Das geschah seit gestern Abend:
• Aus Sicherheitsgründen ist das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden am Dienstagabend kurzfristig abgesagt worden. Hinweise kamen vom französischen Geheimdienst.
• In einem IC am Bahnhof in Hannover fanden Polizisten eine "gut gemachte "Sprengstoff-Attrappe".
• Die Pariser Polizei hat offenbar Hinweise auf einen neunten Attentäter. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Ermittler- und Polizeikreisen erfuhr, stützen sich die Ermittler bei dieser Annahme auf ein Video.
• Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat einem Bericht zufolge zusätzlich zu dem laufenden Ermittlungsverfahren wegen Manipulationen beim Stickoxid-Ausstoß von Volkswagen-Fahrzeugen ein neues Vorermittlungsverfahren eingeleitet.
• Bei einer Bombenexplosion in der Stadt Yola im Nordosten Nigerias sind gestern Abend mehr als 30 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Die Bombe sei inmitten einer Menschenmenge hochgegangen, sagte ein Vertreter des Roten Kreuzes, Aliyu Maikano.
• Aus Sicherheitsgründen ist das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden am Dienstagabend kurzfristig abgesagt worden. Hinweise kamen vom französischen Geheimdienst.
• In einem IC am Bahnhof in Hannover fanden Polizisten eine "gut gemachte "Sprengstoff-Attrappe".
• Die Pariser Polizei hat offenbar Hinweise auf einen neunten Attentäter. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Ermittler- und Polizeikreisen erfuhr, stützen sich die Ermittler bei dieser Annahme auf ein Video.
• Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat einem Bericht zufolge zusätzlich zu dem laufenden Ermittlungsverfahren wegen Manipulationen beim Stickoxid-Ausstoß von Volkswagen-Fahrzeugen ein neues Vorermittlungsverfahren eingeleitet.
• Bei einer Bombenexplosion in der Stadt Yola im Nordosten Nigerias sind gestern Abend mehr als 30 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Die Bombe sei inmitten einer Menschenmenge hochgegangen, sagte ein Vertreter des Roten Kreuzes, Aliyu Maikano.
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mathieuvonrohr
Operation in Saint Denis still ongoing in city centre of Saint Denis
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mathieuvonrohr
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Katharina Blaß
Im Norden von Paris, in Saint Denis, ist es heute Morgen Polizeikreisen zufolge zu einer Schießerei gekommen während der Suche nach einem Verdächtigen, der im Zusammenhang mit den Anschlägen vom Freitag gesucht wurde. Hier finden Sie unsere Meldung dazu.
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Katharina Blaß
Guten Morgen, ich bin Katharina Blaß und begleite Sie in den Morgen nach dieser ereignisreichen Nacht. Sie erreichen mich für Fragen, Anregungen und Bedenken über die Kommentare oder via Twitter unter @lablass.
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