Deutsche Spitzenkandidaten Acht für Europa

Es geht um 99 Sitze für deutsche Abgeordnete im EU-Parlament - und um den ersten wichtigen Stimmungstest für Union, SPD, Grüne und Linke im Superwahljahr. SPIEGEL ONLINE stellt die acht Spitzenkandidaten der großen deutschen Parteien für Brüssel und Straßburg vor.

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Berlin/Straßburg - Stell dir vor, es ist Europawahl - und keiner geht hin.

Ganz so schlimm wird es am 7. Juni nicht kommen. Aber dass die Wahlbeteiligung in Deutschland nochmals unter den Minus-Rekordwert von 2004 sinken wird - damals gaben nur 43 Prozent der Deutschen ihre Stimme ab -, ist wahrscheinlich. Auch europaweit befürchtet man einen weiteren Rückgang unter die 45,47 Prozent von vor fünf Jahren.

So gering das Interesse der Wähler sein mag - für die deutschen Parteien stellt die Wahl zum Europaparlament einen auch aus innenpolitischer Sicht sehr wichtigen Termin dar: Die Abstimmung gilt als Stimmungstest für die anstehenden vier Landtagswahlen und die Bundestagswahl.

736 Abgeordnete werden dieses Mal in den 27 Mitgliedstaaten gewählt, 99 aus Deutschland.

An Martin Schulz, Hans-Gert Pöttering, Markus Ferber, Silvana Koch-Mehrin, Lothar Bisky, Rebecca Harms, Reinhard Bütikofer und Gabriele Pauli dürfte das mangelnde Europawahl-Interesse am allerwenigsten liegen.

Denn die Spitzenkandidaten der aussichtsreichen deutschen Parteien stecken schon seit Wochen und Monaten im Wahlkampf für das Europaparlament. Jeder von ihnen ist zudem auf kleineren und größeren Plakaten in beinahe der ganzen Republik zu sehen.

Wer aber sind die acht deutschen Spitzenkandidaten und wofür stehen sie? SPIEGEL ONLINE stellt die prominentesten Köpfe von SPD, CDU, CSU, FDP, Linken, Grünen und den Freien Wählern vor.

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