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Das Thema des Tages: So geht es nach dem Mueller-Bericht weiter

Fast zwei Jahre dauerten die Ermittlungen, nun steht fest: US-Sonderermittler Robert S. Mueller hat keine Hinweise auf eine Verschwörung von Präsident Donald Trump mit Russland im amerikanischen Wahlkampf 2016 gefunden. Die Republikaner deuten das als Sieg für sich und Trump selbst twitterte etwas von "vollständiger Entlastung".

Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Denn die Frage, ob Trump versucht hat, die Ermittlungen in der Russlandaffäre systematisch zu behindern, konnte nicht eindeutig beantwortet werden. Lesen Sie hier, was Mueller noch herausgefunden hat und was nach wie vor unklar ist.

Darauf könnten sich nun Trumps Kritiker stürzen. Die Demokraten fordern, dass der "vollständige Bericht und alle mit ihm verbundenen Dokumente veröffentlicht werden". Außerdem haben sie angekündigt, Justizminister William Barr befragen zu wollen. Er ist einer der wenigen, die den Mueller-Bericht überhaupt vollständig einsehen durften. In der Frage nach der Justizbehinderung hat Barr sich in Absprache mit seinem Vize Rod Rosenstein darauf geeinigt, dass das Prinzip "im Zweifel für den Angeklagten" angewendet wird.

SonderermittleMuellerer
Charles Dharapak / DPA

SonderermittleMuellerer

Zu Ende ist die Geschichte damit aber noch lange nicht. Der Kongress könnte weitere Ermittlungen anstoßen. Auch gibt es eine ganze Reihe anderer Verfahren, die noch in New York anhängig sind - und in die Trump offenbar auf unterschiedliche Weise verwickelt ist. Vor allem aber dürfte nun der Wahlkampf 2020 endgültig eröffnet sein, meint mein Kollege Roland Nelles. Der Mueller-Bericht vertiefe nur die ohnehin schon bestehenden Gräben, die zwischen Trumpisten und dem Rest des Landes klaffen.

Stefan Kuzmany spottet in seiner Kolumne hingegen, dass wir uns jetzt alle mal wieder beruhigen sollten: Schließlich sei es doch eine gute Nachricht, dass der US-Präsident kein überführter Verbrecher sei.

Die Zahl des Tages: Vier

So viele Schüler hat die Halligschule in Nordstrandischmoor derzeit. Allerdings herrscht auf dem Eiland im nordfriesischen Wattenmeer Lehrermangel. Mit einer Stellenanzeige suchen die Eltern von einem der Schulkinder nun dringend nach einem Lehrer. Bewerber sollten mit beiden Beinen im Leben stehen und sich darauf einstellen, dass sie geduzt werdeNordstrandischmoor.

Nordstrandischmoor
DPA

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Wie wäre es mit einem Abend auf der Couch? In "Gegen die Angst" bekommt die Berliner Staatsanwältin Judith Schrader es mit arabischen Clans zu tun - und zwar nicht nur beruflich. Ihr heimlicher Geliebter, ein Polizist, wird im Einsatz von einem Clanmitglied niedergeschossen und fällt ins Koma. Schrader will den Täter nun um jeden Preis vor Gericht stellen. Der Film verschleiert den politischen Blick leider etwas mit Gefühlsduselei, findet mein Kollege OliveKaeverer. Ab 20.15 Uhr können Sie sich im ZDF ein eigenes Bild machen.

ZDF/ Lars R. Liebold

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Herzlich

Anna-Sophie Schneider vom Daily-Team

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