Die Woche in Bildern Staatsanwälte am Werk und die Sache mit der Maus

Deutsche Staatsanwälte befragen prominente Zeugen und die Maus überbringt einen ganz besonderen Glückwunsch. Die Woche der Politik in Bildern.
Ohnmächtige Wut: Eine Demonstrantin auf einer Kundgebung gegen Joseph Estrada ballt wütend ihre Faust. Das Amtsenthebungsverfahren gegen den philippinischen Präsidenten ist vorläufig gescheitert. Die elf Ankläger sind geschlossen von ihrem Amt zurückgetreten, weil das Senatsgericht entschieden hatte, geheime Bankkonten des unter Korruptionsverdacht stehenden Präsidenten nicht zu untersuchen. Die Anklage vermutet auf den Konten rund 66 Millionen US-Dollar, die sich Estrada illegal beschafft haben soll

Ohnmächtige Wut: Eine Demonstrantin auf einer Kundgebung gegen Joseph Estrada ballt wütend ihre Faust. Das Amtsenthebungsverfahren gegen den philippinischen Präsidenten ist vorläufig gescheitert. Die elf Ankläger sind geschlossen von ihrem Amt zurückgetreten, weil das Senatsgericht entschieden hatte, geheime Bankkonten des unter Korruptionsverdacht stehenden Präsidenten nicht zu untersuchen. Die Anklage vermutet auf den Konten rund 66 Millionen US-Dollar, die sich Estrada illegal beschafft haben soll

Foto: AFP
"Kooperativ": Der deutsche Geschäftemacher Karlheinz Schreiber vor dem deutschen Generalkonsulat in Toronto. Der Rüstungslobbyist wird von deutschen Staatsanwälten in der kanadischen Stadt zu Details der CDU-Spendenaffäre vernommen. Es geht dabei um ein Verfahren der Berliner Justiz gegen den früheren CDU-Chef Wolfgang Schäuble. Die Justizvertreter zeigen sich von Schreibers Gesprächsbereitschaft angetan: Der Geschäftsmann habe sich "kooperativ" verhalten. Eine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages in Deutschland schließt Schreiber nach Angaben seiner Anwälte allerdings derzeit aus

"Kooperativ": Der deutsche Geschäftemacher Karlheinz Schreiber vor dem deutschen Generalkonsulat in Toronto. Der Rüstungslobbyist wird von deutschen Staatsanwälten in der kanadischen Stadt zu Details der CDU-Spendenaffäre vernommen. Es geht dabei um ein Verfahren der Berliner Justiz gegen den früheren CDU-Chef Wolfgang Schäuble. Die Justizvertreter zeigen sich von Schreibers Gesprächsbereitschaft angetan: Der Geschäftsmann habe sich "kooperativ" verhalten. Eine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages in Deutschland schließt Schreiber nach Angaben seiner Anwälte allerdings derzeit aus

Foto: AP
Blick zurück: Beim Prozess gegen den früheren Terroristen Hans-Joachim Klein vor dem Frankfurter Landgericht sagt Außenminister Joschka Fischer aus. Ihm sei damals klar gewesen, dass Klein ein "Kandidat für den Untergrund" gewesen sei. Zu seiner eigenen Rolle sagt Fischer, er habe als Straßenkämpfer niemals Brandsätze geworfen. Den Angriff auf einen Polizisten gesteht der Außenminister erneut ein. Rückblickend sei die Gewaltbereitschaft von damals aber ein "Grundfehler" gewesen

Blick zurück: Beim Prozess gegen den früheren Terroristen Hans-Joachim Klein vor dem Frankfurter Landgericht sagt Außenminister Joschka Fischer aus. Ihm sei damals klar gewesen, dass Klein ein "Kandidat für den Untergrund" gewesen sei. Zu seiner eigenen Rolle sagt Fischer, er habe als Straßenkämpfer niemals Brandsätze geworfen. Den Angriff auf einen Polizisten gesteht der Außenminister erneut ein. Rückblickend sei die Gewaltbereitschaft von damals aber ein "Grundfehler" gewesen

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Zur Schau gestellte Militanz: Ein bewaffneter palästinensischer Demonstrant im Westjordanland. Bei der Beerdigung eines Palästinensers hatte es zuvor vereinzelte Zusammenstöße mit israelischen Sicherheitskräften gegeben. Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern hatte nach der Ermordung eines israelischen Siedlers im Gazastreifen wieder an Schärfe zugenommen

Zur Schau gestellte Militanz: Ein bewaffneter palästinensischer Demonstrant im Westjordanland. Bei der Beerdigung eines Palästinensers hatte es zuvor vereinzelte Zusammenstöße mit israelischen Sicherheitskräften gegeben. Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern hatte nach der Ermordung eines israelischen Siedlers im Gazastreifen wieder an Schärfe zugenommen

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Geburtstagsgäste: Bundespräsident Johannes Rau kann bei der Feier zu seinem 70. Geburtstag auch die Maus aus der Kindersendung des ARD-Fernsehens als Gratulant begrüßen. Das Staatsoberhaupt feiert mit seinen Gästen im Berliner Schloss Bellevue. Die Geschenke für den Predigersohn aus Wuppertal: Weibliche Gäste überreichten lachsrote Rosen, männliche Gäste je eine Flasche Bier. Ob die Maus auch ein Geschenk mitbrachte, ist nicht bekannt

Geburtstagsgäste: Bundespräsident Johannes Rau kann bei der Feier zu seinem 70. Geburtstag auch die Maus aus der Kindersendung des ARD-Fernsehens als Gratulant begrüßen. Das Staatsoberhaupt feiert mit seinen Gästen im Berliner Schloss Bellevue. Die Geschenke für den Predigersohn aus Wuppertal: Weibliche Gäste überreichten lachsrote Rosen, männliche Gäste je eine Flasche Bier. Ob die Maus auch ein Geschenk mitbrachte, ist nicht bekannt

Foto: DPA
Makabres Jubiläum: Anhänger der Baath-Partei von Saddam Hussein zeigen auf einer Demonstration zum zehnten Jahrestag des Beginns des Golfkrieges in Bagdad ihre Waffen. Der irakische Diktator betreibt in einer Fernsehsprache an seine Landsleute erneut Geschichtsfälschung: "Irak hat alle Schlachten gegen die Feinde der Nation gewonnen und so wird es auch künftig sein." Der neue US-Außenminister hat sich indessen für eine harte Haltung gegenüber dem arabischen Land ausgesprochen. Die Sanktionen müssten wieder mehr Stoßkraft erhalten

Makabres Jubiläum: Anhänger der Baath-Partei von Saddam Hussein zeigen auf einer Demonstration zum zehnten Jahrestag des Beginns des Golfkrieges in Bagdad ihre Waffen. Der irakische Diktator betreibt in einer Fernsehsprache an seine Landsleute erneut Geschichtsfälschung: "Irak hat alle Schlachten gegen die Feinde der Nation gewonnen und so wird es auch künftig sein." Der neue US-Außenminister hat sich indessen für eine harte Haltung gegenüber dem arabischen Land ausgesprochen. Die Sanktionen müssten wieder mehr Stoßkraft erhalten

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Umstrittene Erschießung: Ein palästinensisches Erschießungskommando richtet in Gaza einen mutmaßlichen Kollaborateur hin, der israelischen Kommandos bei Morden an Palästinensern geholfen haben soll. Insgesamt werden zwei Menschen deswegen erschossen. Palästinenserpräsident Jassir Arafat hatte die Todesurteile des palästinensischen Staatssicherheitsgerichts zuvor bestätigt. Die deutsche Bundesregierung protestiert nicht offiziell gegen die Hinrichtungen und wird deswegen vielfach kritisiert

Umstrittene Erschießung: Ein palästinensisches Erschießungskommando richtet in Gaza einen mutmaßlichen Kollaborateur hin, der israelischen Kommandos bei Morden an Palästinensern geholfen haben soll. Insgesamt werden zwei Menschen deswegen erschossen. Palästinenserpräsident Jassir Arafat hatte die Todesurteile des palästinensischen Staatssicherheitsgerichts zuvor bestätigt. Die deutsche Bundesregierung protestiert nicht offiziell gegen die Hinrichtungen und wird deswegen vielfach kritisiert

Foto: REUTERS
Die Angst der Metzger: Mitarbeiter eines Fleisch verarbeitenden Betriebes protestieren vor dem Landwirtschaftsministerium in Berlin gegen die Agrarpolitik der Regierung. Die rund tausend Demonstranten fordern unter anderem ein Ende des "gnadenlosen Preiskampfes". Eine Wurstfabrik in der Hauptstadt hat sich inzwischen entschlossen, ihr Werk wegen der Umsatzeinbrüche zu schließen, 61 Arbeitnehmer verlieren ihren Job

Die Angst der Metzger: Mitarbeiter eines Fleisch verarbeitenden Betriebes protestieren vor dem Landwirtschaftsministerium in Berlin gegen die Agrarpolitik der Regierung. Die rund tausend Demonstranten fordern unter anderem ein Ende des "gnadenlosen Preiskampfes". Eine Wurstfabrik in der Hauptstadt hat sich inzwischen entschlossen, ihr Werk wegen der Umsatzeinbrüche zu schließen, 61 Arbeitnehmer verlieren ihren Job

Foto: AP
Verwirrung nach dem Schuss: Männer an einem Zeitungskiosk in der kenianischen Hauptstadt Nairobi versuchen sich einen Überblick über die Lage im Kongo zu verschaffen. Nach einem Anschlag auf den dortigen Präsidenten Laurent Kabila herrscht wegen widersprüchlicher Informationen Verwirrung. Angeblich soll ein Leibwächter den 61-Jährigen Despoten des bürgerkriegsgeschüttelten Landes erschossen haben. Die Regierung in Kinshasa, die den Ausnahmezustand verhängt hat, scheut tagelang eine offizielle Bestätigung des Todes von Kabila

Verwirrung nach dem Schuss: Männer an einem Zeitungskiosk in der kenianischen Hauptstadt Nairobi versuchen sich einen Überblick über die Lage im Kongo zu verschaffen. Nach einem Anschlag auf den dortigen Präsidenten Laurent Kabila herrscht wegen widersprüchlicher Informationen Verwirrung. Angeblich soll ein Leibwächter den 61-Jährigen Despoten des bürgerkriegsgeschüttelten Landes erschossen haben. Die Regierung in Kinshasa, die den Ausnahmezustand verhängt hat, scheut tagelang eine offizielle Bestätigung des Todes von Kabila

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