Vor Nato-Gipfel in London Angela Merkel und Donald Trump vereinbaren Treffen

Anfang Dezember feiert die Nato in London ihr 70-jähriges Bestehen. Nun gibt die Bundesregierung bekannt, dass sich Kanzlerin Merkel am Rand des Gipfels mit US-Präsident Trump treffen will.

Trump und Merkel am Rande der Generalversammlung im Uno-Hauptquartier in New York
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Trump und Merkel am Rande der Generalversammlung im Uno-Hauptquartier in New York


Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am kommenden Mittwoch am Rande des Nato-Gipfels in London US-Präsident Donald Trump treffen. Das gab die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer bekannt.

Zu den Themen des Gesprächs sagte Demmer nichts. Zuletzt hatte Merkel den US-Präsidenten am Rande des G7-Gipfels in Biarritz getroffen. Der Nato-Gipfel findet am Dienstag und Mittwoch anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Bündnisses statt.

Vor Beginn wird Merkel am Dienstag mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, dem britischen Premierminister Boris Johnson und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu einem Gespräch über Syrien zusammenkommen.

Die Türkei war im Oktober in Nordsyrien einmarschiert, um dort die Kurdenmiliz YPG zu bekämpfen. Die Bundesregierung sieht darin einen völkerrechtswidrig Militäreinsatz.

Die USA waren über den türkischen Einmarsch informiert und zogen in den Tagen zuvor ihre Truppen aus Nordsyrien ab, wo sie bis dahin mit der YPG-Miliz die Terrorgruppe "Islamischer Staat" bekämpft hatten. Die Kurden warfen der Trump-Regierung daraufhin vor, sie würden ihre Verbündeten im Stich lassen.

cht/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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g.eliot 29.11.2019
1. Donald Trump: Hauptsache im Mittelpunkt stehen
Frau Merkel kann doch dem POTUS die freudige Nachricht überbringen, dass Deutschland ganz brav ist und die Rüstungsausgaben erhöhen wird. Damit kann sie schon mal Brownie Points sammeln. Unangenehme Sachen werden nicht besprochen. Die hat Frau Merkel schon bei den bisherigen US Präsidenten gemieden, jetzt bei Trump erst recht. Denn unterschiedlicher könnten zwei westliche Führungsfiguren gar nicht sein: Sie, wie ein Buddha, der in Lotusstellung sitzend und in sich ruhend dem Karma überlässt, was geschehen soll; Er wie ein verwöhntes Kind, das mit viel Tohuwabohu eine missratene Sandburg baut, nachdem er anderen Kindern ihre mit viel Liebe aufgebauten Burgen zertreten hat und dann darauf besteht, dass seine die allerschönste ist, ever. Und wenn niemand ihn lobt, legt er ein ordentliches Temper Tantrum hin… Mal sehen, welche Überraschung der POTUS diesmal im Gepäck hat, um dafür zu sorgen, dass er im Mittelpunkt steht.
spon-facebook-10000122439 29.11.2019
2.
Zitat von g.eliotFrau Merkel kann doch dem POTUS die freudige Nachricht überbringen, dass Deutschland ganz brav ist und die Rüstungsausgaben erhöhen wird. Damit kann sie schon mal Brownie Points sammeln. Unangenehme Sachen werden nicht besprochen. Die hat Frau Merkel schon bei den bisherigen US Präsidenten gemieden, jetzt bei Trump erst recht. Denn unterschiedlicher könnten zwei westliche Führungsfiguren gar nicht sein: Sie, wie ein Buddha, der in Lotusstellung sitzend und in sich ruhend dem Karma überlässt, was geschehen soll; Er wie ein verwöhntes Kind, das mit viel Tohuwabohu eine missratene Sandburg baut, nachdem er anderen Kindern ihre mit viel Liebe aufgebauten Burgen zertreten hat und dann darauf besteht, dass seine die allerschönste ist, ever. Und wenn niemand ihn lobt, legt er ein ordentliches Temper Tantrum hin… Mal sehen, welche Überraschung der POTUS diesmal im Gepäck hat, um dafür zu sorgen, dass er im Mittelpunkt steht.
Frau Merkel bekommt neue Anweisungen in Sachen Russland und China, das wars...
wiseguyno1 30.11.2019
3. Wie Hagen Rether schon sagte:
"Der Schulrowdy trifft die Vertrauenslehrerin." ;-)
mgkr 01.12.2019
4. mit diesem Präsidenten sprechen, ist wie mit einem eingezogenen Kjnd
zu sprechen und Versprechungen, ja Verträge von dieser Seite sind nicht mal 1 Cent wert! Ich kann nicht sagen, wie viele Verträge seiner Vorgänger DT bereits gebrochen hat, wie viele Lügen er täglich über Twitter heraus twittert. Ich könnte diesem notorischen Lügner nicht mal die Hand reichen, verliere dabei nicht nur Glaubwürdigkeit, sondern verliere vielleicht auch Finger.
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