"Eurofighter"-Unglück in Mecklenburg Polizei findet Leichenteile nahe Absturzstelle

Zwei Kampfjets der Bundeswehr sind abgestürzt, dabei ist womöglich einer der Piloten gestorben. Die Polizei und lokale Medien melden einen Leichenfund nahe einer Absturzstelle.

Ostseewelle Hitradio/ DPA

Beim Absturz zweier "Eurofighter"-Kampfjets in Mecklenburg-Vorpommern hat es offenbar ein Todesopfer gegeben.

Nach SPIEGEL-Informationen soll es sich bei dem Toten um den Piloten eines der Flugzeuge handeln. Wie die Polizei Neubrandenburg meldet, sind Leichenteile in der Nähe der Ortschaft Silz und damit unweit der Absturzstelle gefunden worden. Auch die Zeitung "Nordkurier" hatte von einem Leichenfund berichtet.

Die Kampfflugzeuge des Luftwaffengeschwaders "Steinhoff" in Laage bei Rostock waren bei einer Luftkampfübung kollidiert. Zunächst hatten sich laut Bundeswehr beide Piloten mit dem Schleudersitz aus ihren Maschinen befreien können. Ein Pilot war am Nachmittag lebend aus einer Baumkrone geborgen worden.

Der Pilot eines dritten Kampfjets vom Typ "Eurofighter", der ebenfalls Teil der Übung war, hatte nach der Kollision der Jets um 14 Uhr zwei Fallschirme niedergehen sehen. Ein Video des lokalen Radiosenders "Ostseewelle" zeigte wenig später zwei Rauchwolken, die von den abgestürzten Maschinen stammen sollen.

cht/mgb/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.