Extremismus-Bekämpfung Bundesregierung versucht neue Strategie

Die Bundesregierung plant einem Zeitungsbericht zufolge eine neue und umfassende Strategie gegen Rechts- und Linksextremismus sowie gegen radikalen Islamismus in Deutschland. Adressat sollen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre sein.


Hannover - "Wir stellen die bisherigen Projekte auf den Prüfstand und werden die Förderung neu ausrichten", sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, der CDU-Politiker Hermann Kues, der Hannoverschen "Neuen Presse".

Im Herbst solle ein Programm zur "Förderung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie" vorgestellt werden. Die Bundesregierung hat dem Bericht zufolge seit 2001 mehr als 4000 Projekte gegen Rechtsextremismus mit 19 Millionen Euro jährlich gefördert. An der Fördersumme solle sich auch 2007 nichts ändern, wird Kues zitiert. Es sei jedoch das Ziel, die Förderung auszuweiten und "bereits Anfang 2007 mit den neuen Programmen zu beginnen".

lan/ddp



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