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Überfüllte griechische Lager Mehr EU-Länder wollen Flüchtlingskinder aufnehmen

Die Bundesregierung will nach SPIEGEL-Informationen erst weitere Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern in Deutschland aufnehmen, wenn andere EU-Länder dies auch tun. Es soll schon im Juni so weit sein.
aus DER SPIEGEL 24/2020
Junge Flüchtlinge in Athen auf dem Weg nach Deutschland (Archivfoto aus dem April)

Junge Flüchtlinge in Athen auf dem Weg nach Deutschland (Archivfoto aus dem April)

Foto: DIMITRIOS KARVOUNTZIS / PICTURE ALLIANCE / PACIFIC PRESS

Nach SPIEGEL-Informationen steigt der Druck auf die Bundesregierung, wie angekündigt mindestens 350 unbegleitete oder kranke Kinder aus den überfüllten griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland zu holen. Mitte April war ein einziges Flugzeug mit 47 Kindern und Jugendlichen nach Deutschland gekommen. Seitdem stockt das Vorhaben.

Das Bundesinnenministerium (BMI) will mit weiteren Flügen warten, bis andere EU-Länder ebenso gehandelt haben wie bisher nur Deutschland und Luxemburg. Nun aber wollen nach Angaben des BMI auch Finnland, Portugal und Irland im Laufe des Juni erste Transfers in ihre Länder starten.

DER SPIEGEL 24/2020
Foto:

cgs

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Der SPD-Innenpolitiker Lars Castellucci fordert: "Horst Seehofer muss dafür sorgen, dass der Koalitionsbeschluss schleunigst umgesetzt wird. Im April hat man sich dafür feiern lassen, dass in einem ersten Schritt 47 Kinder geholt wurden. Das ist völlig unzureichend, dem muss nun endlich auch der nächste Schritt folgen." Der Kreis der Willigen sei größer geworden, inzwischen beteiligten sich zwölf EU-Länder.

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