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Flüchtlinge: Leben in Turnhallen, Kasernen und Baumärkten

Foto: Sebastian Kahnert/ dpa

Flüchtlingslager in Deutschland Wie es geht - und wie nicht

Rund eine Million Flüchtlinge kamen dieses Jahr nach Deutschland. Sie leben in Turnhallen, ehemaligen Baumärkten, Flughafenhangars und Kasernen. Besuch in zwei Notunterkünften - die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Mehr als eine Million Asylsuchende haben die deutschen Behörden im Jahr 2015 registriert - alle diese Menschen mussten untergebracht werden, ein Dach über dem Kopf bekommen, regelmäßige Mahlzeiten. Ihr neues Zuhause sind oft Notunterkünfte wie leerstehende Baumärkte, Turnhallen, ehemalige Hangars, Container oder Kasernen.

Die Flüchtlinge finden dort das Lebensnotwendige, Essen und einen Platz zum Schlafen. SPIEGEL ONLINE hat kurz vor Weihnachten zwei Notunterkünfte besucht:

  • Im ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof leben in den Hangars rund 2000 Flüchtlinge in einer Art Zeltstadt.

  • Im niedersächsischen Bad Fallingbostel wohnen ebenfalls rund 2000 Asylsuchende in Kasernengebäuden.

Es sind zwei Beispiele, wie unterschiedlich Flüchtlinge in Deutschland untergebracht sind: In Tempelhof leben Hunderte in Zelten in einer Halle. Sie haben dort keine Privatsphäre, und monatelang mussten sie zum Duschen mit dem Bus in ein Schwimmbad fahren. Ganz anders ist es in Bad Fallingbostel: Die Flüchtlinge leben dort in richtigen Zimmern, sie haben eine Turnhalle zum Volleyballspielen, es gibt ein Kino und Kinderbetreuung.

Hier geht es zu unseren Berichten aus den Notunterkünften:

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