Flugzeug ab München Bombendrohung endet glimpflich

Eine Bombendrohung in einem vom Flughafen München gestarteten Airbus einer türkischen Gesellschaft ist glimpflich zu Ende gegangen. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest.


München - Der Pilot des Airbus 320 habe zehn Minuten nach dem Start der Maschine gegen 21 Uhr am Dienstagabend Alarm gegeben und wegen eines "Sicherheitsproblems" um Erlaubnis zur Rückkehr gebeten, sagte ein Sprecher der Flughafenpolizei. Daraufhin sei die Maschine mit 158 Passagieren an Bord, die in Richtung Istanbul unterwegs gewesen war, nach München zurückgeflogen.

Kurz nach der Landung sei der mutmaßliche Täter dann aus dem Flugzeug gesprungen. Er wurde von Spezialkräften der Polizei noch auf dem Rollfeld festgenommen. Die Fluggäste und die sieben Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug unverletzt verlassen. Der Pilot berichtete laut Angaben der Polizei, ein Passagier habe ihm mit einer Bombe an Bord gedroht.

Das Motiv, die Staatsangehörigkeit das Alter des Festgenommenen sind Polizeiangaben zufolge noch unklar. Ein politischer oder terroristischer Hintergrund zeichne sich aber nicht ab. Die Fluggäste würden derzeit befragt. Bislang sei von nur einem Täter auszugehen.



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