Steinmeier zum Angriff auf die Ukraine »Dieses Unrecht kann nicht ohne deutliche Antwort bleiben«

In einer Ansprache hat Bundespräsident Steinmeier Russlands Präsident Putin aufgerufen, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Er solle die Stärke der Demokratie in Deutschland und Europa nicht unterschätzen.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Foto: JOHN MACDOUGALL / AFP

Während sich die Lage nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine weiter zuspitzt, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einer Ansprache den Einmarsch scharf verurteilt. Russland habe unter »lügnerischen Vorwänden einen Angriffskrieg gegen die Ukraine entfesselt«, sagte Steinmeier. Er appellierte an den russischen Präsidenten Wladimir Putin: »Stoppen Sie den Wahnsinn dieses Krieges jetzt.«

Dieser Krieg sei eine tiefe Zäsur, sagte Steinmeier weiter. Aber: »Der russische Präsident sollte die Stärke der Demokratie nicht unterschätzen.« Deshalb sei es gut, dass die Menschen in Demonstrationen überall in Deutschland genau das zum Ausdruck brächten.

Putin solle nicht glauben, dass die Menschen in Deutschland und Europa diesen Krieg auch nur einen Tag hinnähmen. Er wünsche sich Freiheit und Selbstbestimmung für die Völker Europas.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

»Dieses Unrecht kann nicht ohne deutliche Antwort bleiben«

Es sei furchtbar, was die Menschen dort jetzt durchleben müssten. Steinmeier betonte, niemand wolle eine Feindschaft mit dem russischen Volk. »Aber dieses Unrecht kann nicht ohne deutliche Antwort bleiben.«

Der Westen hat den russischen Großangriff auf die Ukraine scharf verurteilt und verschiedene Sanktionen beschlossen, auf die der Kreml mit Gegenmaßnahmen reagieren will.

Russische Truppen rücken in der Ukraine derzeit immer weiter vor. Nach eigenen Angaben kämpft das ukrainische Militär derzeit im Großraum Kiew gegen russische Truppen. In ganz Deutschland waren am Donnerstag Menschen auf die Straße gegangen, um ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine auszudrücken.

mfh