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30. Januar 2019, 13:45 Uhr

Flugbereitschaft

Steinmeier sitzt nach Flugzeugpanne erneut in Äthiopien fest

2014 strandete Frank-Walter Steinmeier noch als Außenminister wegen eines kaputten Flugzeugs in Äthiopien. Nun steckt der Bundespräsident schon wieder in dem Land fest - erneut wegen eines defekten Regierungsfliegers.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kam zu spät zum G20-Gipfel nach Argentinien, Entwicklungsminister Gerd Müller strandete in Sambia - und die Pannenserie bei der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums reißt nicht ab.

Aktuell sitzt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf seiner Afrikareise in Äthiopien fest. "Der Regierungsflieger ist schon wieder kaputt", twitterte ARD-Journalistin Evi Seibert. Und fügte hinzu: "Noch ist die Laune gut."

Eigentlich hätte das deutsche Staatoberhaupt noch am Abend wieder in Berlin landen sollen. Doch der Regierungsflieger "Theodor Heuss" ist defekt. Aus dem Präsidialamt hieß es, es handle sich um ein "Druckluftproblem", das auf dem Flughafen von Addis Abeba behoben werden könne.

Hilfstriebwerk betroffen

An dem Airbus A340 ist nach SPIEGEL-Informationen ein Hilfstriebwerk defekt. Ein vergleichbares Problem hatte es mit der Maschine schon bei Steinmeiers bislang letzter Reise nach Südafrika gegeben.

Solch eine Panne dürfte binnen weniger Stunden überstanden sein. Die rund 55 Personen umfassende Delegation, die Steinmeier seit Sonntag begleitet, blieb dennoch vorerst im Hotel.

Steinmeier war bereits 2014 als Außenminister wegen eines Defekts am Flugzeug stundenlang in Äthiopien festgesessen. Damals war im Regierungs-Airbus "Konrad Adenauer" Rauch ausgetreten.

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apr/mgb/dpa

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