Bundespräsidentenwahl Steinmeier-Gattin Büdenbender lässt Richterjob ruhen

Darf die Frau des Bundespräsidenten als Richterin arbeiten? Nach SPIEGEL-Informationen gab es daran Zweifel. Frank-Walter Steinmeiers Ehefrau Elke Büdenbender will ihren Beruf daher ruhen lassen.

Frank-Walter Steinmeier, Elke Büdenbender (Archivbild)
AP

Frank-Walter Steinmeier, Elke Büdenbender (Archivbild)


Wenn Frank-Walter Steinmeier am Sonntag zum Bundespräsidenten gewählt wird, will sich seine Frau Elke Büdenbender nach SPIEGEL-Informationen von ihrem Job als Richterin am Berliner Verwaltungsgericht beurlauben lassen. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Ursprünglich hatte sie vorgehabt, ihren Beruf auch als First Lady weiter auszuüben. Doch im Berliner Verwaltungsgericht wurden Zweifel laut, ob die Richtertätigkeit mit Büdenbenders Rolle an der Seite des Staatsoberhaupts vereinbar ist.

Schon während Steinmeiers Zeit als Außenminister war sie in der dritten Kammer des Verwaltungsgerichts von bestimmten Verfahren ausgenommen, die das Auswärtige Amt betrafen. Ein Sprecher des Gerichts wollte das weder dementieren noch bestätigen. Zu Personalangelegenheiten äußere man sich nicht, so der Sprecher.

Die Diskussionen am Berliner Verwaltungsgericht waren aber nicht der einzige Grund, warum sich Büdenbender dafür entschieden hat, den Job als First Lady in Vollzeit auszuüben. Nach Gesprächen mit Amtsinhaber Joachim Gauck und seiner Lebensgefährtin stellte sich für Steinmeier und Büdenbender auch die Frage, ob sich der Job der First Lady und die Richtertätigkeit praktisch hätte unter einen Hut bringen lassen. Im Laufe der vergangenen Wochen jedenfalls bekamen Steinmeier und Büdenbender Lust, gemeinsam ins Schloss Bellevue zu ziehen.

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Frank-Walter Steinmeier: Auf dem Weg nach Bellevue

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