Bundestagswahl Kritiker wollen Direktkandidatur von AfD-Chefin Petry verhindern

Die Gegner von Frauke Petry gehen zum Angriff über: Nach SPIEGEL-Informationen gibt es in ihrem Bundestagswahlkreis drei Abwahlanträge gegen die AfD-Chefin.

Frauke Petry
DPA

Frauke Petry


Vier Monate vor der Bundestagswahl versuchen parteiinterne Gegner von AfD-Chefin Frauke Petry, deren Direktkandidatur für den Bundestag zu verhindern. Für den Kreisparteitag am 11. Juni in Petrys Wahlkreis in der Sächsischen Schweiz/Osterzgebirge liegen nach SPIEGEL-Informationen drei Abwahlanträge gegen die Kandidatin vor. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

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Die AfD-Bundessprecherin hat sich mit ihrem harten Kurs gegen den AfD-Rechtsausleger Björn Höcke in ihrem sächsischen Landesverband viele Feinde gemacht. Petry ist die treibende Kraft hinter dem Parteiausschlussverfahren gegen Höcke und dessen Unterstützer Jens Maier, einen Richter aus Dresden, der auf Platz zwei der sächsischen AfD-Landesliste kandidiert.

Weitere Gründe für den Angriff auf Petry sind nach Angaben aus AfD-Kreisen, dass sie die Pegida-Bewegung ablehnt und ein Strafverfahren wegen Meineids gegen sie läuft (mehr zu diesem Verfahren lesen Sie hier).

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