Kandidat für CDU-Vorsitz Wie Friedrich Merz plötzlich die Grünen lobt
Friedrich Merz
Foto: ULRICH HUFNAGEL/EPA-EFE/REXNeue Töne aus dem Sauerland: Friedrich Merz hat sich lobend über die Grünen geäußert. Der Bewerber für den CDU-Vorsitz sagte der "Bild am Sonntag", er habe früher ein "extrem kritisches" Verhältnis zur Ökopartei gehabt, heute sei diese aber "sehr bürgerlich, sehr offen, sehr liberal und sicherlich auch partnerfähig".
Merz hat ein enges Verhältnis zum früheren Grünen-Parteichef und jetzigen Vorsitzenden des Verkehrsausschusses, Cem Özdemir: "Wir kennen uns ganz gut und wir teilen in vielen politischen Fragen eine Meinung." Für die kommende Woche, sagte Merz der "BamS", habe man sich zum Abendessen verabredet.
Merz, der am Sonntag seinen 63. Geburtstag feiert, hält sich fit genug für den CDU-Vorsitz: "Ich habe eine ganz gute Konstitution, aber ich mache auch relativ viel Sport. Ich laufe und fahre Fahrrad. Das versuche ich beizubehalten."
Neben Merz gehen als prominenteste Kandidaten auch CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn offiziell als Kandidaten für die Nachfolge von Angela Merkel an der CDU-Spitze ins Rennen. (Hier erfahren Sie mehr, wie die drei Politiker ihren parteiinternen Wahlkampf organisieren)
Die Kandidaten sollen sich der CDU-Basis nun auf acht Regionalkonferenzen vorstellen, die zwischen Mitte und Ende November geplant sind. Auf dem CDU-Bundesparteitag vom 6. bis zum 8. Dezember in Hamburg entscheiden dann die Delegierten über die Nachfolge von Merkel, die nach 18 Jahren auf eine neue Kandidatur als CDU-Chefin verzichtet.
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