Covid-19 Friedrich Merz positiv auf Coronavirus getestet

CDU-Politiker Friedrich Merz hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. "Ein am Sonntag bei mir durchgeführter Corona-Test ist positiv", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Friedrich Merz bei einer Rede zum politischen Aschermittwoch in einer Festhalle in Apolda

Friedrich Merz bei einer Rede zum politischen Aschermittwoch in einer Festhalle in Apolda

Foto: Jens Schlueter/ AFP

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. "Ein am Sonntag bei mir durchgeführter Corona-Test ist positiv. Ich werde bis Ende nächster Woche zu Hause unter Quarantäne stehen", sagte Merz am Dienstag der dpa in Berlin. "Zum Glück habe ich nur leichte bis mittlere Symptome", sagte er weiter. "Alle Termine sind abgesagt. Ich folge strikt den Anweisungen des Gesundheitsamts."

Merz gilt als einer von drei aussichtsreichen Kandidaten für die Nachfolge der scheidenden CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer und damit auch als möglicher nächster Kanzlerkandidat der Union. Neben Merz kandidieren auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen für das Amt.

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Am Mittwoch vergangener Woche war Merz noch beim Frühlingsempfang der CDU im hessischen Frankenberg aufgetreten. Die "Hessische Niedersächsische Allgemeine" berichtete von einem Zuschauerrekord  bei dem Empfang. Ein weiterer Auftritt von Merz am 17. März in Wetzlar wurde aufgrund aktueller Entwicklungen in der Coronakrise abgesagt.

Ein ursprünglich für den 25. April geplanter Parteitag zur Wahl des neuen Vorsitzenden war von der CDU-Spitze wegen der Ausbreitung des Coronavirus verschoben worden. Einen neuen Termin für das Treffen der 1001 Delegierten gibt es noch nicht. Es ist unklar, ob die Wahl angesichts der aktuellen Lage im Land noch vor der Sommerpause stattfinden kann. Merz, Laschet und Röttgen hatten wegen des Coronavirus auch sämtliche parteiinternen Wahlkampftermine abgesagt. Auf einem schon lange feststehenden CDU-Parteitag Anfang Dezember in Stuttgart muss die komplette Führungsspitze der Partei neu gewählt werden.

mst/dpa
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