G20-Gipfel 50 Prozent mehr Polizisten im Einsatz als bekannt

Zehntausende Polizisten sicherten den G20-Gipfel in Hamburg. Jetzt kommt heraus: Es waren deutlich mehr als bisher bekannt. So sollen mehr als 31.000 Sicherheitskräfte im Einsatz gewesen sein.

Polizisten während des G20-Gipfels
DPA

Polizisten während des G20-Gipfels


Die Zahl der im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg eingesetzten Sicherheitskräfte hat deutlich über der bislang bekannten Zahl gelegen. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervorgeht, waren mehr als 31.000 Sicherheitskräfte Anfang Juli im Einsatz.

Unter den Einsatzkräften waren demnach unter anderem knapp 23.200 Polizisten aus allen Bundesländern, mehr als 5500 Bundespolizisten und mehr als 2500 Kräfte des Bundeskriminalamts. Die Zahl der Sicherheitskräfte war bislang mit etwa 20.000 angegeben worden. Zuerst hatte das ZDF über die neuen Zahlen berichtet.

Der Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer war von schweren Ausschreitungen mit Hunderten Verletzten überschattet worden. Im Zusammenhang mit den Krawallen waren 51 Haftbefehle erlassen worden.

dpa/ehh



insgesamt 23 Beiträge
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Mister Stone 07.09.2017
1.
Entscheidend ist für mich, wer die falsche Zahl angegeben hat. Und in wessen Auftrag.
Badischer Revoluzzer 07.09.2017
2. wo waren denn dann
iese Polizisten, als es gekracht hat. Mit der Übermacht hätte man doch die ganze Demonstration befrieden können, und Menschen und Eigentum schützen. Unverständlich.
lupo62 07.09.2017
3.
31.000 Polizisten im Einsatz sind ein riesiges logistisches Problem. Bei den Ereignissen im Schanzenviertel sind sie offenbar nicht optimal eingesetzt worden.
burlei 07.09.2017
4.
Die offiziellen Verlautbarungen, warum stundenlang keine Polizisten in das Schanzenviertel eingerückt sind, werden immer unglaubwürdiger.
mj.s62 07.09.2017
5. Sicher nicht alle gleichzeitig
Und auch nicht 24h rund um die Uhr, ich kann ja verstehen das hier mal wieder ein Kommunikationsskandal hoch gepuscht werden soll aber irgendwie wird mir das Thema langsam zu blöd. Ginge es um die Fehlplanung der Einsätze und wer da für was verantwortlich ist, könnte man vielleicht noch für die Zukunft was lernen.
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