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08. Juni 2015, 17:49 Uhr

Eintracht in Elmau

Die Ergebnisse des G7-Gipfels

Bürgerkriege, Schuldenkrisen, Streit mit Russland: Die sieben mächtigsten westlichen Industrienationen rücken enger zusammen. Der Gipfel in Elmau verlief harmonisch wie selten zuvor. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

Das Treffen der Chefs der sieben wichtigsten westlichen Industrienationen auf Schloss Elmau verlief diesmal außergewöhnlich harmonisch, es gab weder Gewinner noch Verlierer. Wiederkehrende Streitthemen wie die deutschen Exportüberschüsse oder die lockere US-Geldpolitik blieben diesmal außen vor - und beim Thema Griechenland blieb es nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel lediglich bei Nachfragen der Nicht-Europäer.

Hauptbotschaft des informellen Treffens ist daher die große Zahl an Gemeinsamkeiten, die die G7-Länder USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Japan trotz aller parteipolitischen Unterschiede derzeit verbindet. So ist auch die Liste der gemeinsamen Ziele diesmal ansehnlich.

SPIEGEL ONLINE hat die wichtigsten zusammengefasst:

Zusammengefasst: Druck von außen schweißt die größten Industrienationen der Welt zusammen. Zu den Zielen, die alle gemeinsam erreichen wollen, zählen: eine Reduzierung der Treibhausgase, der Meeresschutz, die Verabschiedung von Freihandelsabkommen und der Kampf gegen Epidemien. Geschlossen wollen die G7 gegenüber Russland auftreten - weitere Sanktionen nicht ausgeschlossen.

mik/dpa

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