Hamburger Senat Rot-Grün einigt sich über künftige Ressortaufteilung

Die Grünen und die SPD haben sich auf die Verteilung der Ressorts im Hamburger Senat geeinigt. Die SPD bekommt sieben, die Grünen vier - unter anderem auch das für Verkehr.
SPD und Grüne haben sich auf die Verteilung der verschiedenen Ressorts im Hamburger Senat geeinigt. Vier gehen an die Grünen, sieben an die SPD

SPD und Grüne haben sich auf die Verteilung der verschiedenen Ressorts im Hamburger Senat geeinigt. Vier gehen an die Grünen, sieben an die SPD

Foto: JOHN MACDOUGALL/ AFP

SPD und Grüne in Hamburg haben sich bei ihren Koalitionsgesprächen auf die Ressortverteilung geeinigt. So werden die Grünen vier Ressorts im neuen Senat besetzen, die SPD erhält sieben Ressorts. Das bestätigten SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf und Grünen-Fraktionschef Anjes Tjarks der Deutschen Presse-Agentur.

Die Grünen erhalten die Ressorts Wissenschaft, Justiz, Umwelt und die neu geschaffene eigenständige Verkehrsbehörde. Die Verkehrsbehörde wird damit von der Wirtschaftsbehörde getrennt, die bei der SPD bleibt. Sie ist weiterhin zuständig für den Hafen und den Flughafen.

SPD auch künftig für Finanzen und Inneres zuständig

Die Gesundheitsbehörde wird aufgelöst. Der Bereich Gesundheit soll bei der von der SPD geführten Sozialbehörde angesiedelt werden. Die SPD verantwortet zudem auch künftig die Ressorts Finanzen, Inneres, Schule, Stadtentwicklung sowie Kultur.

Über den Koalitionsvertrag, der sich laut Kienscherf in der Endredaktion befindet, wollen SPD und Grüne am nächsten Samstag abstimmen. Die Wiederwahl von Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) in der Bürgerschaft ist für den 10. Juni vorgesehen.

ene/dpa
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